Leichtathletik : Gute Botschafter für ihre Stadt

Wer für die TSG im Laufcup- oder Staffelmarathon-Einsatz war, wurde mit einem Pokal belohnt. Fotos: Hartmut Pankow
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Wer für die TSG im Laufcup- oder Staffelmarathon-Einsatz war, wurde mit einem Pokal belohnt. Fotos: Hartmut Pankow

Die Laufsporter der TSG Wittenburg waren auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich unterwegs.

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16. Dezember 2019, 00:00 Uhr

Der Saisonrückblick, den Sektionsleiter Martin Pankow auf der diesjährigen Weihnachtsfeier der Wittenburger TSG-Laufgruppe zog, fiel ausgesprochen positiv aus. Zu den 60 Personen, die der Einladung gefolgt waren und den Worten aufmerksam folgten, zählte auch die Wittenburger Bürgermeisterin Margret Seemann und einige Boizenburger Laufsportler, mit denen man schon seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist.

Wie gut es für die Wittenburger in diesem Jahr gelaufen war, unterstrich der „Chef“ an Hand einiger Zahlen. Schon der Auftakt gestaltete sich sehr vielversprechend. Die Cupserie Mecklenburg-Vorpommerns wurde einmal mehr Anfang März mit dem Wittenburger Mühlenlauf eröffnet. Die 31. Auflage der Traditionsveranstaltung setzte mit 851 Teilnehmern eine beeindruckende neue Marke.

Die TSG-Laufgruppe ging 2019 bei 55 Wettkämpfen an den Start. Neben weiteren Cup-Stationen zählten auch die verschiedenen Landesmeisterschaften zu den sportlichen Höhepunkten. Die Wittenburger mischten fast immer vorne mit, sammelten in ihren Altersklassen insgesamt elf Titel, zwölf Silber- und vier Bronzemedaillen ein. In der Cupserie sprangen nach 16 Wertungsläufen ein 7. Platz in der Mannschaftswertung (alle gewerteten Mitglieder) und ein 5. Platz in der Teamwertung (die besten fünf Starter eines Vereins) heraus. Bärbel Lemme und Jörg Hinz wurden in ihren Altersklassen jeweils auf Platz eins geführt. Katrin Jöde-Rönck kam auf die zweitbeste Bilanz, und Jörn Christ, Lothar Peukert und Monika Sindt standen als Nummer drei ebenfalls auf dem Treppchen.

Ihren festen Platz im Terminkalender der TSGler hatten aber nicht nur die großen Veranstaltungen. Mit genauso viel Spaß starteten sie beim Fliesenlauf in Boizenburg, dem Franz-Schwarz-Gedenklauf in Kummer, dem Viezer Heidelauf oder auch dem Wald- und Seenlauf in Döbbersen. Die Bürgermeisterin bedankte sich bei den Laufsportlern, bezeichnete sie als hervorragende Werbeträger ihrer Stadt und überreichte unter viel Beifall einen Umschlag zur Aufbesserung der Vereinskasse.

Die Wittenburger zeichnen alljährlich einen der Ihren mit dem Ehrenpokal aus. Diesmal fiel die Wahl auf Odo Würdemann, für sein besonderes Engagement in der Laufgruppe sowie im erweiterten Vorstand. Nicht vergessen wurden an diesem Abend Sponsoren, Förderer und Freunde, denen für ihre tatkräftige Unterstützung ein dickes Dankeschön galt.

Das Sportjahr 2019 ist für die Wittenburger Läufer noch nicht ganz Geschichte. Immerhin wartet am letzten Tag des Jahres der 27. Wittenburger Silvesterlauf, zu dem alle Lauf- und Walking-Begeisterten herzlich willkommen sind. Der Startschuss fällt um 9 Uhr auf dem Sportplatz am Friedensring.

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