Handball-Verbandsliga : Letztes Spiel des Jahres verloren

Auch die vier Tore von Kapitän Philipp Kögler konnten die Wittenburger Niederlage nicht verhindern.
Auch die vier Tore von Kapitän Philipp Kögler konnten die Wittenburger Niederlage nicht verhindern.

Männer-Teams von TSG Wittenburg und Hagenower SV gehen mit Niederlagen in die Weihnachtspause.

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18. Dezember 2019, 00:00 Uhr

Dass sich die Verbandsliga-Handballer der TSG Wittenburg dem TSV Bützow im Heimspiel am Ende deutlich mit 21:26 geschlagen geben mussten, war so in der ersten Halbzeit noch nicht absehbar. Die Wittenburger begannen stark, gingen schnell in Führung und bauten diese zeitweise bis auf vier Tore aus (8:4/21.) aus. Der Tabellenführer hatte gegen die sehr aufmerksam agierende TSG-Deckung zunächst große Probleme im Abschluss, bekam dann aber ungewollte Hilfestellung vom Gegner, der in der Phase vor dem Seitenwechsel seine Chancen nicht mehr konsequent verwertete. Mit einem 10:10 ging es in die Pause.

Die Bützower stellten für den zweiten Abschnitt taktisch um, nahmen zwei Aufbauspieler in Manndeckung. Das hätte den wendigen Wittenburger Spielern eigentlich entgegenkommen müssen. Doch die Mannschaft brauchte zu lange, um diese Situation entsprechend umzusetzen und die sich ergebenden Räume zu nutzen. Diese Zeit reichte dem Tabellenführer, um sich vorentscheidend abzusetzen. Aus ihrer ersten Führung (13:12/36.) machten die Gäste innerhalb von zehn Minuten ein 20:13. An diesem Rückstand bissen sich die Wittenburger bis zum Schluss die Zähne aus. Nicht zuletzt, weil sie viele klare Tormöglichkeiten ausließen.

TSG Wittenburg: Pätzmann, Romberg – Langhans (4), Trester (3), Koberstein (3), Techam (3), Greskamp, H. Schmidt (1), Kolberg, Kögler (4/1), Schulz (1), Jaklin (2)

7m: TSG (2/1), Bützow (5/3); Zeitstrafen: TSG (3), Bützow (2)


VfL BW Neukloster – Hagenower SV 30:20

Die Hagenower Männer hatten sich für ihren Auftritt in Neukloster viel vorgenommen, wollten unbedingt punkten, um den Gegner, an den man erst in der Vorwoche die rote Laterne weitergereicht hatte, hinter sich zu halten. Dass dieses Ziel deutlich verpasst wurde, lag an der indiskutablen Schlussphase, die der HSV spielte.

Der Start war vielversprechend. Die flexibel arbeitende Abwehr sorgte für einige Ballgewinne. Nach zehn Minuten führten die Hagenower mit 5:3. Zwei Konter wurden erfolgreich abgeschlossen. In weiteren Situationen fehlten allerdings die nötige Cleverness und das Auge für den besser platzierten Nebenmann. Der VfL, der seine schlechteste Saison seit Jahren erlebt, kam besser ins Spiel und setzte sich nach gegnerischen Fehlern auf 12:9 ab (26.). Die Gäste hielten dagegen und kamen durch Tobias Schluck, mit sieben Toren ihr treffsicherster Spieler an diesem Tag, zum Ausgleich. Mit einem 13:12 für Neukloster wurden die Seiten gewechselt.

Es blieb nach Wiederanpfiff zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Der HSV ließ sich nicht abschütteln und hatte beim 18:20 eine Viertelstunde vor Schluss noch alle Chancen auf den angestrebten Punktgewinn. Doch dann wurden großzügig Geschenke verteilt. Die Gastgeber nahmen die sieben Ballverluste dankend an und zogen auf 26:19 (52.) davon. Erschwerend kam aus Hagenower Sicht noch hinzu, dass man jetzt im VfL-Torhüter seinen Meister fand.

So stand nach 60 Minuten eine Niederlage zu Buche, die in Ordnung ging, auch wenn sie gemessen am Spielverlauf zu hoch ausfiel.


Hagenower SV:
Braun, Rinke (3), Schluck (7), K. Schilling (3), Pätzold (3), Tolkmitt, Völz (2), Ocmancevic, J. Tügel (1), Brink, Schomann (1), Holgerson


7m:
Neukloster (5/3), HSV (1/1); Zeitstrafen: Neukloster (1+1xRot), HSV (1)

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