Volleyball 3. Liga Nord Frauen : Bestleistung zum Fest abgeliefert

In Annahme und Abwehr eine sichere Bank im Parchimer Team: Eva Gau wurde als wertvollste Spielerin geehrt. Fotos: Thomas Zenker
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In Annahme und Abwehr eine sichere Bank im Parchimer Team: Eva Gau wurde als wertvollste Spielerin geehrt. Fotos: Thomas Zenker

1. VC Parchim – Rotation Prenzlauer Berg 3:2 (25:14, 17:25, 26:24, 21:25, 15:9)

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10. Dezember 2017, 23:17 Uhr

Mit der besten Saisonleistung verabschiedeten sich die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim am Sonnabend in die Weihnachtspause. Das Team von Trainer Ingo Achtelik gewann gegen den Tabellendritten Rotation Prenzlauer Berg mit 3:2 Sätzen und machte sich und den Fans ein vorfristiges Geschenk zum Fest. Zwar stehen die Parchimerinnen immer noch am Ende der Tabelle „aber der Aufwärtstrend, der sich schon im Spiel der Vorwoche in Hamburg andeutete, wurde fortgesetzt“, ist der Parchimer Coach zufrieden.

Die Spielerinnen, Hallensprecher Detlef Krause und die Zuschauer waren mit ihren Outfits voll auf Adventszeit eingestellt und so wurden auf der Tribüne schon vor dem Anpfiff kleine Geschenke verteilt. Das Spiel begann sehr zuschauerfreundlich mit einem langen und vor allem sehenswerten Ballwechsel mit positivem Ausgang für die Gastgeberinnen. Diese Szenen mit Rettungstaten, harten Angriffen und guten Blockaktionen sollten sich durch die gesamten fünf Sätze ziehen.

Die Berlinerinnen waren zu Beginn ziemlich beeindruckt vom selbstbewussten Auftritt des Tabellenletzten. Der Gästetrainer zog beim 7:2 das erste Mal die Reißleine. Aber auch nach der Auszeit bekam der Rotation-Sechser kein Bein auf die Erde. Den ersten Satzball beim 24:13 vergab Tanja Joachim mit einem verkorksten Zuspiel. Danach machte sie selbst mit einer Finte den Sack zu (25:14).

Nach dem Seitenwechsel zeigten die hoch gewachsenen Berlinerinnen, warum sie in der Staffel oben drin stehen. Vor allem im Angriff erarbeiteten sie sich jetzt klare Vorteile und zogen auf 13:6 weg. Den Vorsprung brachte Berlin auch sicher über die Runden und gewann 25:17. Das Blatt schien sich zu wenden. Denn auch anfangs des dritten Durchgangs war der Gastgeber völlig von der Rolle. Achtelik nahm beim 0:4 eine Frühe Auszeit, die Früchte trug. Bei 7:9 durch einen Blockpunkt von Wiebke Offer war Parchim wieder im Geschäft. Doch erneut zog Rotation sechs Zähler davon (14:20). Parchims Coach wechselte Lisa Neupauer auf Zuspiel ein sowie Kapitän Conny Heinz auf Angriff ein und die Mannschaft besann sich auf ihre kämpferischen Qualitäten. Der VCP-Block wurde stärker und mit druckvollen Aufgaben wurde das Berliner Aufbauspiel erschwert. Plötzlich stand es 21:21 und beim 24:22 hatte Parchim den ersten Satzball. Zweimal wehrten die Gäste ab, dann setzten sie eine Aufgabe ins Netz und ein Angriff von Antje Markert sorgte für den 26:24-Sieg. Damit Hatte der 1. VCP schon einen Tabellenpunkt ergattert.

Im vierten Satz ging es bis zum 20:21 eng zu. Keinem Team gelangen bis dahin mehr als zwei Zähler Vorsprung. In der Schlussphase wirkten die Gäste allerdings konzentrierter und verdienten sich beim 25:12 den Tie-Break. Dieser begann aus Parchimer Sicht etwas holprig (0:1, 1:3). Ein Aufschlag-Ass von Markert und ein Offer-Block brachten wenig später die Führung (4:3), die die Parchimerinnen bis zum Seitenwechsel auf 8:5 erhöhten. Während die Gastgeberinnen immer sicherer wurden, gelang den Gästen immer weniger, sodass der 1. VC Parchim nach dem 15:9 über den zweiten Saisonsieg und zwei Tabellenpunkte jubeln konnte.

Am ersten Sonnabend des neuen Jahres (6. Januar) gehen die VCP-Damen wieder in der Fischerdammhalle ans Netz. Zu Gast ist dann der Tabellenführer TSV Tempelhof-Mariendorf.

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