Prignitzer Sportlerwahl 2017 : Ausdauernd und mit viel Herzblut dabei

Stephan Krakow stellte 2017 gleich drei Kreisrekorde auf.
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Stephan Krakow stellte 2017 gleich drei Kreisrekorde auf.

Leichtathlet Stephan Krakow und Ehrenamtler Kurt Wilke für Prignitzer Sportlerumfrage 2017 nominiert

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02. Januar 2018, 08:40 Uhr

Die Suche nach den Prignitzer Sportlern 2017 hat begonnen. Insgesamt 25 Sportler, Mannschaften sowie Trainer und Funktionäre (siehe Liste auf dieser Seite) stehen auf der Kandidatenliste und gehen bei der Umfrage in der Prignitz in den fünf Kategorien Sportler, Nachwuchssportler, Mannschaft, Nachwuchsteam sowie Trainer/Übungsleiter/Betreuer. Heute stellen wir Ihnen die beiden ersten Kandidaten unserer Umfrage näher vor.

Leichtathlet Stephan Krakow wurde in der Kategorie Sportler nominiert. Der für den SSV Einheit Perleberg startende 27-Jährige ist der derzeit bester Prignitzer Läufer auf den Mittel- und Langstrecken. 2017 erzielte er im Jahresverlauf gleich drei neue Kreisrekorde. Im Halbmarathon steht die neue Bestmarke bei 1:18:00 Stunden (37. Wilhelmsburger Insellauf), über 30 km bei 1:56:45 Stunden und beim Wien-Marathon verbesserte Krakow seine eigene Bestleistung über die 42,195km um knapp drei Minuten auf 2:45:38 Stunden. Sportlich lief es für den in Perleberg aufgewachsene und mittlerweile im niedersächsischen Stade lebenden und arbeitende Rechtspfleger, der gern Fußball oder Handball spielt, top. So wurde er beim Wasa-Lauf in Celle über 15 km Dritter, kam beim Schweriner Fünf-Seen-Lauf (15km) als Zweiter ins Ziel und belegte beim Harzgebirgslauf über die Halbmarathondistanz den siebten Platz. Das bedeutete Rang zwei in der Gesamtwertung des Drei-Länder-Cups norddeutscher Erlebnisläufe. Zudem gewann Krakow den 27. Perleberger Roland-Lauf über 20 Kilometer, den Lanzer Jahn-Gedenklauf über 13,2 km sowie die 12,4 km bei der Prignitzer Moormeile in Bad Wilsnack.

Kurt Wilke vom SV Löcknitzstrand Seedorf von 1919 steht zur Wahl in der Kategorie Trainer/Übungsleiter/Betreuer. Der 69-Jährige ist das Herz und die Seele des kleinen Keglervereins bei Lenzen, den er seit 1972 als Vorsitzender führt. Lange Jahre, bis 2016, stand „Kutti“ auch an der Spitze des Sportkeglerverbandes Brandenburg. Der ernannte ihn wegen seiner vielen Verdienste um den Kegelsport in diesem Jahr zu seinem Ehrenmitglied. Selbst seit über fünf Jahrzehnten mit der Bohlekugel bei Meisterschaften und Punktekämpfen aktiv, liegt Wilke aber auch die sportliche Ausbildung des Keglernachwuchses sehr am Herzen. Dreimal in der Woche trainiert er mit den Kindern und Jugendlichen des Vereins sowie aus den Schul-Arbeitsgemeinschaften aus Lenzen oder Dömitz, die das Seedorfer Ur-Gestein von der Schule abholt und wieder zurück fährt. Und dass sich die Seedorfer Vier-Bahnen-Anlage stets in einem tadellosen Zustand befindet, dafür sorgt Kurt Wilke natürlich ebenfalls ehrenamtlich.

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