Tischtennis : Den Favoriten geärgert

Steffen Pöhl war einer Garanten für den Punkgewinn des ESV II gegen Rathenow.
Steffen Pöhl war einer Garanten für den Punkgewinn des ESV II gegen Rathenow.

ESV Wittenberge II holt in der 1. Landesklasse unverhofften Punkt gegen Tabellenführer Rathenow

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23. Oktober 2019, 03:04 Uhr

Die Tischtennisherren vom ESV Wittenberge II haben in ihrem erst zweiten Saisonspiel in der 1. Landesklasse Nord ein erstes Achtungszeichen gesetzt. Sie trotzten dem unbesiegten Spitzenreiter SV Optik Rathenow in heimischer Halle ein 9:9 ab. „Mit dem Remis haben wir echt nicht gerechnet, denn Rathenow war klarer Favorit. Es war aber auch eine starke Mannschaftsleistung von uns“, meinte Wittenberges Robert Pöhls nach dem letzten Ballwechsel.

Die Partie war von Beginn an ausgeglichen. Während sich Steffen Pöhl und Dennis Schwarz den verbandsligaerfahrenen Mario Neumitz/ Yves Stemme klar mit 0:3 geschlagen geben mussten, rangen Ruben Lau und Robert Pöhls die „Optiker“ Dennis Schrader/Christian Deutschmann in fünf Sätzen nieder. Nach der ersten Einzelrunde stand es 3:3.

Dann sorgte Pöhl im Duell der beiden an Nummer eins gesetzten Spieler für eine Überraschung. Gegen den zuvor noch unbesiegten Neumitz gewann er zunächst Satz eins (12:10), musste dann die beiden nächsten Durchgänge abgeben (4:11, 9:11). Mit dem Gewinn der Sätze vier (11:7) und fünf (11:2) machte der Wittenberger dann den 3:2-Gesamterfolg perfekt. Und da auch Lau sein zweites Einzel (3:1 gegen Schrader) gewann, hieß es nach der zweiten Einzelrunde 5:5. Auch nach den folgenden Einzeln konnte sich kein Team entscheidend absetzen, so dass es am Ende bei der Punkteteilung blieb. Als bester Punktesammler für die Gastgeber erwies sich Youngster Lau, der 3,5 Zähler besteuerte. Für Wittenberge punkteten auch Steffen Pöhl (3), Robert Pöhls (1,5) und Dennis Schwarz (1).

Für ESV II-Mannschaftsleiter Pöhls war der eine Punkt im Doppel „schon sehr viel wert. Auch die Siege von Steffen Pöhl gegen Neumitz und Ruben Lau gegen Stemme waren nicht zu erwarten.“ Auch weil man beim ESV II die eigene Stärke und die der Liga in dieser Saison noch nicht so recht einschätzen mag, stellte Robert Pöhls klar: „Für uns bleibt der Klassenerhalt das Ziel.“

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