Topform bestätigt

Hochkonzentriert bereitete sich Samuel Wolter in Offenburg auf seinen Wettkampf vor.
Hochkonzentriert bereitete sich Samuel Wolter in Offenburg auf seinen Wettkampf vor.

Samuel Wolter holt beim 4. Ursapharm-Speerwurfmeeting in Offenburg den Sieg in der Altersklasse U16

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02. September 2020, 03:03 Uhr

Dass mit dem deutschen Weltmeister Johannes Vetter (84,03m) und der kroatischen Olympiasiegerin Sara Kolak (62,68m) die Favoriten das internationale Speerwurfmeeting im baden‐würtembergischen Offenburg gewannen, wurde bereits vermeldet. Dass jedoch mit Samuel Wolter der Sieger des Wettbewerbes der Altersklasse MJU16 aus der Prignitz kommt, dürfte nur wenigen bekannt sein.

Auf Einladung von Nachwuchs-Bundestrainer Matthias Rau waren Samuel und sein Trainer Toralf Jastram voller Freude und Erwartung in das 750 km entfernte Offenburg aufgebrochen. Nach den sehr guten Leistungen in dieser Saison war es den Verantwortlichen im Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) nicht entgangen, welch ein Talent in der Prignitz heranwächst. Und so ging es für Samuel beim gut besetzten Wettkampf auch darum, sich den Verantwortlichen Bundestrainern zu zeigen und zu empfehlen. Und dies gelang dem Werfer vom SSV Einheit Perleberg in beeindruckender Manier.

Nach zwei für ihn eher mäßigen Würfen gelang Samuel dann im dritten Versuch ein starker Wurf. Sein 600 Gramm schwerer Speer landete bei sehr guten 62,50m - die bisher zweitbesten Saisonleistung. Mit weiteren Versuchen von 60,78m und 62,07m bestätigte Samuel Wolter sein außergewöhnliches Können. So verwies der prignitzer den Führenden der französischen Bestenliste, Nico Loriedo, mit 57,32m und Raphael Haller (40,66m) vom LTV Meißenheim klar auf die Plätze.

„Ich war schon sehr aufgeregt. So viel Neues für mich. Eine sehr lange Anreise, dann das ganze Drum und Dran bei einem solchen großen internationalen Speerwurfmeetting. Und diese Atmosphäre. Dann durfte ich mit meinen Vorbildern Johannes Vetter und Andreas Hoffmann an der Anlage sein und den Speerwurfwettbewerb der Weltelite der Frauen bewundern. Mehr geht nicht“, zeigte sich Samuel nach diesem für ihn so besonderen Wettkampf sehr zufrieden und fügte an: „Ich hätte mir dann nur noch von Johannes Vetter gewünscht, den ersten Wurf über 90m mal live zu sehen. Aber das kommt dann ein anderes Mal.“

Und zu guter Letzt kamen Weltrekordlerin Petra Felke und ihr Sohn Tom zum Gratulieren. „Das ist alles wie im Traum“, kommentierte ein überwältigter Samuel Wolter das Geschehen.

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