Sternberger Seglerverein : Neunter Sieg für André Budzien bei Sternberger Finnregatta

Die Finns warten auf das Startsignal.
1 von 3
Die Finns warten auf das Startsignal.

Jubiläums-Auflage mit 29 Booten bei bestem Segelwetter / Erik Schmidt vom Gastgeber-Verein wurde Fünfter

von
29. Juli 2019, 00:00 Uhr

Bestes Segelwetter gab es für die 29 Aktiven bei der 20. Sternberger Finn-Regatta am vergangenen Wochenende. Der Wind blies so kräftig, dass sogar über den kleinen Sternberger See Wellen mit Schaumkronen rollten. Zeitweise brieste es am ersten Wettkampftag bis zu sechs Windstärken auf. Für die einen pure Segelfreude, für manch einen aber auch zu heftig.

Kenterungen blieben nicht aus und etliche Aktive mussten im wahrsten Sinne des Wortes die Segel streichen. Auf rund die Hälfte war die Zahl der Boote geschrumpft, die am Sonnabend nach der dritten Wettfahrt die Ziellinie erreichten. Doch weder Mann noch Boot nahmen Schaden, und am Sonntag zum letzten Rennen standen alle wieder am Start. Bei etwas weniger Wind an diesem Tag gab es noch einmal für alle ungetrübten Segelspaß.

Für den Sternberger SV gingen Erik Schmidt, Edwin Gast und Nico Blaschkowski an den Start, letzterer allerdings nur im Rennen am Sonntag.

André Budzien vom Schweriner Yachtclub zeigte gleich in der ersten Wettfahrt, dass er das Feld beherrscht und segelte mit sicherem Vorsprung als Erster über die Ziellinie. Aus der folgenden Spitzengruppe mit dem Berliner Fabian Lemmel, dem Rostocker Paul Woelcke, Erik Schmidt und dem Ribnitzer Dirk Zilius sollte ihm aber einer in allen folgenden Rennen das Siegen nicht so leicht machen. Fabian Lemmel blieb ihm dicht auf dem Fersen und forderte ihn zu spannenden segeltaktischen Duellen. Er blieb jedoch in allen vier Rennen der Zweite.

Erik Schmidt kam am Sonnabend nach drei Wettfahrten auf Platz vier der Tageswertung. Nur ein Punkt trennte ihn vom Drittplatzierten Paul Woelcke. Doch am Sonntag fand er nach einem weniger guten Start nicht die „Lücke“, um sich nach vorn zu segeln. Platz elf wurde es an diesem Tag. Dennoch reichte es wieder für eine Spitzenplatzierung, Rang fünf in der Gesamtwertung.

Auch Paul Woelcke hatte im letzten Rennen weniger Segelglück und fiel auf Platz sieben zurück. Eckehard Zülow vom uckermärkischen SV Lychen war im letzten Rennen als Dritter ins Ziel gekommen, was ihn vor Dirk Zilius auf Platz drei der Gesamtwertung brachte.

Pech hatte Edwin Gast. Der Sternberger fiel in der ersten Wettfahrt wegen Materialschaden aus, konnte im zweiten Rennen dann mit Platz sieben sein bestes Ergebnis ersegeln. Auf Platz 14 kam er in der Gesamtwertung.

Viel Applaus gab es bei der Siegerehrung nicht nur für den Sieger André Budzien, der nun schon zum neunten Mal seinen Namen auf dem Finn-Pokal verewigen kann, sondern auch für den Flensburger Willi Meister. Er war mit Ü 80 der älteste Teilnehmer und hatte auch bei dem Starkwetter bis zum Schluss dem Wind die Stirn geboten.
Mit einer starken Finnflotte von sechs Booten waren die Segler des SC Ribnitz nach Sternberg gekommen. Sie ließen die Gelegenheit nicht aus, für die Teilnahme am Ribnitz Küsten-Cup am 17. August zu werben. Die Sternberger Finns wollen zu diesem Segelereignis mit gleich starker Flotte starten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen