Handball : Eine gute Ausgangsposition

War gegen Borussia Dortmund eine der besten Grün-Weiß-Spielerinnen: Daria Rassau (hier im Trikot der A-Juniorinnen)
War gegen Borussia Dortmund eine der besten Grün-Weiß-Spielerinnen: Daria Rassau (hier im Trikot der A-Juniorinnen)

B-Juniorinnen des SV Grün-Weiß bezwingen Borussia Dortmund mit 25:19 (14:11)

nnn.de von
16. April 2019, 17:18 Uhr

Schwerin | Selbst nach dem fast perfekten Spiel seiner B-Jugend-Handballerinnen im Achtelfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft gegen Borussia Dortmund konnte sich Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs noch ein klein wenig ärgern. „Eigentlich müssen wir das Spiel mit 25:17 gewinnen und nicht mit 25:19. Die letzten zwei Gegentore waren unnötig“, erklärte Labs. Am starken Auftritt der Schweriner Nachwuchshandballerinnen änderte dies aber nur sehr wenig.

„Es hat uns definitiv geholfen, dass wir einen hohen Aufwand in der Vorbereitung betrieben haben. Die Mädchen waren motiviert, legten aber auch die nötige Coolness an den Tag“, beschreibt Labs. Nach einem etwas holprigen Start (1:4, 8.) agierten die Grün-Weiß-Mädchen aus seiner sicheren Deckung heraus und glichen nicht nur aus, sondern erspielten sich auch zur Pause beim 14:11 einen Drei-Tore-Vorsprung. „Wir haben im Vorfeld viel Wert auf unsere Defensive gelegt. Das hat gut geklappt. Uns war klar, dass wir offensiv immer etwas reißen können“, so Trainer Labs, der seine Mädels im zweiten Durchgang erst mit vier Toren führen sah (16:12, 31.), später dann mit fünf (18:13, 36.) und sechs (21:15, 43.), zum Schluss sogar mit acht Toren (24:16, 47.).

Mit den letzten beiden Gegentreffer hat sich am Ende die sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel in eine gute verwandelt. „Ein B-Jugend-Spiel geht ja nur 50 Minuten. In Dortmund müssen wir versuchen, diesen Sechs-Tore-Vorsprung zu verteidigen“, so Labs weiter, der guter Dinge ist und seine Mannschaft auch im Rückspiel nicht chancenlos sieht und ergänzt: „Unser Ziel war es, das Heimspiel zu gewinnen. Mit dem Vorsprung im Rücken wollen wir nun natürlich auch ins Viertelfinale einziehen“.

Dort würde entweder der Thüringer HC oder der VfL Gummersbach auf Grün-Weiß Schwerin warten. An ein mögliches Viertelfinale wollen die Schweriner aber noch nicht denken, steht ja am 28. April noch das Rückspiel beim BVB an. Mit einer ähnlich starken Leistung wie im Hinspiel könnte auf die Mädels aber das nächste Highlight im Titelkampf der besten deutschen B-Jugendmannschaften warten.

Bislang haben die Handballerinnen aus der Landeshauptstadt lediglich zweimal in dieser Saison die Platte als Verlierer verlassen müssen. Die letzten beiden Spiele in der Liga, als Schwerins schon als Meister feststand, gingen verloren. Niederlage Nummer drei soll noch lange auf sich warten lassen. Und wenn sie doch schon in Dortmund kommt, dann doch bitte nur mit fünf Toren Unterschied.

Grün-Weiß Schwerin: Schöps, Stender – Rassau 5, Zufelde 1, Schermer, A. Schulz 3, , Strupp 5/3, Karschunke 2, Lüder, Ockert, H. Schulz, Marten 5, Meiburg 1, Theiß 1.

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