Karate : Erwartungen übertroffen

Augen zu und durch: Wer einen der begehrten Pokal ergattern wollte, durfte bei den ostdeutschen Karatemeisterschaften nicht zimperlich sein.
Augen zu und durch: Wer einen der begehrten Pokal ergattern wollte, durfte bei den ostdeutschen Karatemeisterschaften nicht zimperlich sein.

Budokai Schwerin wird bei ostdeutschen Meisterschaften bestes MV-Team.

nnn.de von
10. April 2019, 18:34 Uhr

Schwerin | Die Aktiven des Karatevereins „Budokai Schwerin“ um Cheftrainer Thomas Ufert gaben ihr Bestes, um bei ihrem Saisonhöhenpunkt in eigener Stadt und in eigener Halle auch die besten Leistungen abzurufen. Schwerin war zum neunten Mal in Folge Gastgeber und Ausrichter der ostdeutschen JKA-Karate Meisterschaften des Deutschen JKA-Karate Bundes (kurz DJKB).

Die insgesamt 18. ostdeutschen Meisterschaften waren zugleich auch der Höhepunkt der Initiative „Sport gegen Gewalt“, die der Verein vor gut 16 Jahren in MV ins Leben rief.

Der Gastgeber ging mit seinem 14-köpfigen Wettkampf-Team überaus erfolgreich ins Rennen. Über 240 Karateka mit ihren Trainern und Betreuern aus insgesamt 18 Vereinen und 11 Bundesländern gingen bei diesen Titelkämpfen des DJKB in der Sporthalle der Niklotschule in Schwerin an den Start. Sie kämpften in 53 Kategorien um die begehrten Pokale.

Nach intensiver Vorbereitung machten sich die Schweriner Sportler, berechtigte Hoffnungen auf vordere Platzierungen. Dass es aber so gut lief, war im Vorfeld nicht zu erwarten und bestätigte den Trainer in seiner Philosophie der Vorbereitung. Die Karatekas konnten den Beginn der Wettkämpfe kaum erwarten. In der Halle in Schwerin wurden die freien Bereiche zur Vorbereitung auf die Kämpfe zum „Warmmachen“ genutzt, überall war Bewegung und die Tribüne platzte fast schon wörtlich aus allen Nähten.

Im Laufe des Tages sahen die Zuschauer spannende Kämpfe in den drei verschiedenen Kumite-Disziplinen Kihon-Ippon (grundschulmäßiger Kampf mit vorgegebenen Angriffen aus dem Stand), Jiyu-Ippon (Halbfreikampf mit vorgegebenen Angriffen aus der Bewegung heraus) und im Jiyu-Kumite als Shobu-Ippon (Freikampf) sowie technisch hervorragende Kata (Formübungen bzw. Kampf gegen imaginäre Gegner).

Die Karateka des „Kiko Karate-Dojo Hannover“ mit insgesamt 37 Platzierungen waren vor dem Gastgeber „Budokai Schwerin“ mit insgesamt 21 Platzierungen das erfolgreichste Dojo der Ost-DM in Schwerin, gefolgt vom „Tonbo Dojo Berlin“ mit insgesamt 19 Platzierungen auf Platz drei der Gesamtwertung. Der Gastgeber holte sich seinen zweiten Gesamtplatz mit tollen Leistungen und mit zehn Mal Gold, sechs Mal Silber und fünf Mal Bronze.

„Klasse, ich bin wahnsinnig stolz auf meine Schüler“, freute sich Trainer Thomas Ufert nach der Siegerehrung. Alle Ergebnisse und auch Bilder sind unter www.karate-in-schwerin.de zu finden.

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