Eishockey : 4:3 in einem Superspiel für die Zuschauer

Ganze acht Sekunden vor der Schlusssirene traf Tomas Kurka gegen Erfurt in 5:3-Überzahl zum 4:3-Endstand – die REC Piranhas konnten mal wieder ein Sechs-Punkte-Wochenende feiern!
Ganze acht Sekunden vor der Schlusssirene traf Tomas Kurka gegen Erfurt in 5:3-Überzahl zum 4:3-Endstand – die REC Piranhas konnten mal wieder ein Sechs-Punkte-Wochenende feiern!

Dramatik im letzten Drittel: REC Piranhas geraten 2:3 in Rückstand und gewinnen letztlich doch durch ein Tor acht Sekunden vor Schluss gegen Erfurt

nnn.de von
22. Januar 2018, 09:51 Uhr

Es war ein Superspiel für die Zuschauer! 4:3 (2:0, 0:1, 2:2) – die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs gewannen am Sonntagabend in der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord nach dem 6:3 am Freitag beim EHC Timmendorfer Strand 06 auch daheim gegen die Black Dragons Erfurt.

Die Piranhas konnten nach überwundener Bronchitis wieder auf die Dienste von Verteidiger Valerij Guts zurückgreifen. Dafür fehlten diesmal Nico Ehmann, der im Freitag-Spiel eine Muskelprellung erlitt, sowie Simon Fetschele, der sich eine Handverletzung zuzog.

Der REC mit engagiertem Beginn und den ersten verheißungsvollen Chancen für Michal Bezouska (3.) und Arthur Lemmer (5.). Die 2:0-Führung nach dem ersten Drittel war verdient, zumal die Piranhas auch nach den beiden Toren am Drücker blieben. Die Thüringer waren zu diesem Zeitpunkt mit dem Ergebnis noch gut bedient. Das Gastgeber-Team wurde zur Pause mit Applaus in die Kabine verabschiedet.

Aber Erfurt steigerte sich. Als die Rostocker eine 3:5-Unterzahl schon überstanden hatten, fiel Sekunden später doch noch das 1:2. Aber sie zeigten Spielfreude und Emotionen, unternahmen nach dem Anschlusstreffer auch wieder mehr nach vorn und wären fast zum 3:1 gekommen (Doppelchance durch Arthur Lemmer und Tomas Kurka in der 37. Minute/beide drüber).

Am Ende spitzte sich die Partie noch unglaublich zu, der REC geriet sogar in Rückstand, ehe durch Tomas Kurka acht Sekunden vor Schluss das 4:3 gelang.

„Die Mannschaft hatte richtig Lust zu spielen und verdiente sich diesen Sieg“, befand Mannschaftsleiter Jan Pischke. „Das letzte Drittel war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Beide Teams haben hart gekämpft, wir hatten am Ende auch das Quäntchen Glück.“

REC Piranhas: Stark (Magg) – Guts, Teljukin, Seifert, Kohlstrunk, Kröber, Ehmann, Blank, Kröber, Dörner – Spister, Bezouska, Piehler, Kurka, Classen, Koopmann, Brockelt, Lemmer, Ratajczyk, Heyter

Tore: 1:0 Koopmann (7./Vorlage: Ratajczyk), 2:0 Spister (15./Bezouska – in Überzahl), 2:1 Manske (24.), 2:2 Schümann (41. – Penalty), 2:3 Vazan (54. – in Überzahl), 3:3 Spister (56./Bezouska, Teljukin), 4:3 Kurka (60. – 5:3-Überzahl)

Strafminuten: Rostock 10+40 (Seifert 10, Seifert 20 und damit ein Spiel Sperre, Kurka 10), Erfurt 10+20

Zuschauer: 631

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