Fußball-Landespokal : Das war ein sehr seriöser Auftritt des FC Hansa

Pascal Breier: fünf Tore für den Hansa-Stürmer im Landespokal-Halbfinale beim FC Mecklenburg Schwerin.

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Pascal Breier: fünf Tore für den Hansa-Stürmer im Landespokal-Halbfinale beim FC Mecklenburg Schwerin. COPYRIGHT BY LUTZ BONGARTS

6:1 – die Rostocker sind beim FC Mecklenburg Schwerin ihrer Favoritenrolle im Landespokal-Halbfinale gerecht geworden.

nnn.de von
17. April 2019, 20:45 Uhr

Rostock | Gegner im Endspiel am Sonnabend, 25. Mai, um 10.30 Uhr im Neustrelitzer Parkstadion ist Oberligist Torgelower FC Greif.

Beim FC Hansa gab es gleich fünf Veränderungen in der Start-Elf im Vergleich zum 1:2 in der 3. Liga gegen Jena: Gelios, Riedel, Öztürk und Soukou nahmen auf der Bank Platz, Cros stand nicht im Kader. Für sie liefen von Beginn an Sebald im Tor sowie Rieble, Wannenwetsch, Scherff und Hilßner auf.

Die Neuauflage des Finales von 2018, das Hansa in Neustrelitz mit 2:1 für sich entschieden hatte, fand auf einem längere Zeit nicht gemähten, sandigen Rasen im Stadion Lankow statt und wurde mit einem grünen (!), melonenähnlichen Ball ausgetragen; ein Sponsor hatte dafür bezahlt…

Nach ausgeglichener Anfangsphase nutzten die Gäste gleich ihre erste Chance durch Pascal Breier. Er erzielte auch das 2:0 und 3:0 zum lupenreinen Hattrick. Diese beiden Treffer jeweils in Unterzahl – Lukas Scherff musste behandelt werden und kurz darauf vom Platz.

Kurz vor der Pause kam der Verbandsligist durch Thorben Wurr zum 1:3, nachdem Mirnes Pepic kurz vor dem eigenen Strafraum den Ball eingebüßt hatte (44.).

In der zweiten Hälfte banden die Rostocker nach gut einer Stunde mit dem 4:1 den Sack zu – nach dem bekannten Muster: wie bereits beim 2:0 und 3:0 Hilßner über rechts, und Breier erledigt den Rest.

Jonas Hildebrandt mit einem satten Schuss (80.) sowie Breier mit seinem fünften Treffer (85.) sorgten für den Endstand.

„Das Gegentor hat uns ein bisschen zurückgeworfen, aber wir haben eine gute Reaktion gezeigt und das in der zweiten Halbzeit kontrolliert runtergespielt. ,Hilße‘ hat dreimal richtig gut quergelegt, Anton auch – da brauchte ich den Ball nur noch reinschieben“, fasste der fünffache Torschütze zusammen. Im laufenden Wettbewerb steht Pascal Breier jetzt bei zwölf Treffern.

Schwerin: Böttcher – Kanter (58. Hollnagel), Köhn, Zotke, Studier – Ewert (83. Reuter), Schulte, Leu, Henschke – Witkowski, Wurr (64. Hube)

Rostock: Sebald – Hüsing, Bischoff, Rieble – Ahlschwede, Wannenwetsch, Pepic (46. Hildebrandt), Scherff (angeschlagen/27. Bülow) – Hilßner, Breier, Biankadi (71. Donkor)

Schiedsrichter: Florian Strübing (PSV Röbel/Müritz)

Zuschauer: 1300 , davon 248 auf der vollbesetzten Tribüne

Tore: 0:1 Breier (18./schließt nach Eingabe von Scherff konsequent ab), 0:2 Breier (25./Kopfball, nachdem sich Hilßner über rechts durchsetzt), 0:3 Breier (27./braucht nach erneuter Vorlage von Hilßner nur noch den Fuß hinzuhalten), 1:3 Wurr (44./nach schwerem individuellen Fehler von Pepic), 1:4 Breier (61./Vorarbeit Hilßner), 1:5 Hildebrandt (80.), 1:6 Breier (85./hat es einfach, nachdem ihm Donkor auflegt)

Das sagt Hansa-Trainer Jens Härtel

In den ersten zehn Minuten war Schwerin sehr aggressiv und griff uns ein bisschen weiter vorn an, als wir es erwartet haben. Nachdem wir in Führung gegangen waren, hatten wir das Spiel im Griff, gaben Schwerin nur zwischenzeitlich ein bisschen Hoffnung durch mehr oder weniger ein Eigentor. Insgesamt war das ein sehr seriöser Auftritt. Wir haben dem Gegner Respekt gezollt, aber trotzdem unsere Qualitäten gezeigt.

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