FC Hansa : Henning: „Bin der Kämpfer“

Will immer die Bälle erobern und das Spiel an sich reißen: Hansas Neuzugang Bryan Henning (rechts)
Will immer die Bälle erobern und das Spiel an sich reißen: Hansas Neuzugang Bryan Henning (rechts)

Der neue Mittelfeldakteur ist beeindruckt von den Fans der Kogge. Einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel

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24. Juni 2017, 08:00 Uhr

Der Mittelfeldakteur Bryan Henning war der erste Neuzugang beim Fußball-Drittligisten FC Hansa. Der 22-Jährige wechselte vom Regionalligisten Hertha BSC II an die Ostseeküste. „Die ersten Eindrücke sind sehr schön. Es ist zwar anstrengend, aber macht Riesenspaß. Der Trainer und die Jungs sind nett“, so Henning.

Am meisten freut sich der Mittelfeldmann aber auf die Anhänger der Kogge: „Das ist krass, die Kulisse hier. Die Fans hier sind überragend – ich habe schon gehört, dass im Schnitt so 11 000 Zuschauer im Stadion sind. Das ist natürlich auch ein Grund für mich gewesen, nach Rostock zu kommen.“ Die bisher größte Kulisse, vor der der gebürtige Berliner aufspielen konnte, waren ungefähr 3000 Zuschauer. Daher wird das erste Heimspiel etwas ganz Besonderes für ihn: „Da wird mir wohl ganz schön das Herz klopfen, wenn ich das erste Mal im Ostseestadion auflaufen darf.“

Mit Mike Owusu ist nun beim FCH auch ein Talent im Team, mit dem Henning schon bei Hertha zusammenspielte: „Es ist cool und ein bisschen leichter, wenn man schon jemanden besser kennt. Aber mit Vladi (Rankovic – d. Red.) und Chaka habe ich bisher am meisten Zeit zusammen verbracht.“ Es gibt aber noch einen weiteren Hanseaten, mit dem Henning bereits in einer Mannschaft spielte: Christopher Quiring. „Wir kennen uns eher flüchtig. Da ich mal zwei Monate als Jugendspieler von Union bei den Profis war. Jetzt ist unser Kontakt enger geworden.“

Seine Rolle auf dem Feld sieht der 22-Jährige im Mittelfeld auf der „Sechs“ oder der „Acht“: „Ich bin der Kämpfer – renne gerne den Bällen hinterher und erobere sie. Aber wenn wir im Ballbesitz sind, versuche ich , die Kugel laufen zu lassen.“

Aber auch er muss sich erst über die Trainingseinheiten in der neuen, jungen Mannschaft zurechtfinden – und für einen Einsatz empfehlen. „Schon in den ersten Tagen ist mir aufgefallen, dass wir alle spielfreudig sind. Erfahrene Spieler sind aber auch wichtig, um mal das Tempo rauszunehmen oder die richtige Situation zu erkennen, wie es im Spiel ist, wann gepresst wird oder Konteraktionen kommen. Ich denke, wir haben eine gute Mischung“, so der Mittelfeldakteur. Deshalb will Henning auch einen einstelligen Tabellenplatz am Ende der kommenden Spielzeit und hofft, „dass wir die Fans glücklich machen können – sowohl im Ostseestadion als auch auswärts“.

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