3. Fußball-Liga : Krauße steht vor Debüt in Start-Elf

Hansas Jungprofi Robin Krauße brennt auf seinen ersten Start-Elf-Einsatz in der 3. Liga.
Hansas Jungprofi Robin Krauße brennt auf seinen ersten Start-Elf-Einsatz in der 3. Liga.

Der Rostocker Jungprofi soll morgen im Traditionsduell gegen den Chemnitzer FC den gelb-gesperrten Noël Alexandre Mendy ersetzen

nnn.de von
28. Februar 2014, 08:36 Uhr

Des einen Leid ist des anderen Freud: Während Rechtsverteidiger Noël Alexandre Mendy wegen einer Gelb-Sperre für das Spiel gegen den Chemnitzer FC nicht zur Verfügung steht, bekommt Hansa-Youngster Robin Krauße morgen im Duell mit den Sachsen als Vertreter des Franzosen seine Chance von Beginn an. Seine Berufung in die Start-Elf teilte ihm Trainer Andreas Bergmann gestern auf der Pressekonferenz mit. „Für mich ist es schon überraschend, dass ich es jetzt hier erfahren habe. Normalerweise erfährt man erst am Spieltag, ob man auflaufen wird oder nicht. Ich habe lange auf diese Chance gewartet. Jetzt bin ich heiß darauf und versuche, der Mannschaft zu helfen“, so der 19-Jährige.

Der Rostocker Chefcoach erwartet von seinem Schützling in jedem Fall ehrliche Arbeit. „Wir brauchen aus seiner Aufstellung ja kein Geheimnis zu machen. Jeder kann wissen, dass Robin spielen wird. Ich vertraue ihm. Er verfügt über ein gutes Tempo und die nötige Robustheit. Sicher darf er auch Fehler machen, die werden auch passieren. Doch ich weiß, dass Robin dann alles dafür tun wird, um sie wieder wettzumachen“, sagt Andreas Bergmann.

Beim 3:1 in Unterhaching vor einigen Wochen kam Krauße zu seinem ersten Kurzeinsatz, als Konkurrent und Teamkollege Mendy am Ende ein bisschen die Konzentration fehlte. „Robin ist ein junger Mann und braucht sicher noch ein bisschen Zeit, doch auch ohne die Gelb-Sperre wäre er jetzt irgendwann einmal dran gewesen“, macht der Trainer dem Nachwuchstalent im Kampf um den Posten des Rechtsverteidigers Hoffnung auf weitere Einsätze: „Letztlich muss man auch erwähnen, dass wir ihn ein bisschen in die Position auf der „Zwei“ gedrängt haben, er war ja im Jugendbereich eher ein zentraler Spieler.“

Für Krauße scheint die Umstellung jedoch kein großes Problem darzustellen. Vielmehr machte ihm eine langwierige Sprunggelenksverletzung zu schaffen. Deshalb verpasste der Youngster auch das Finale um die Deutsche Meisterschaft, musste als Kapitän zusehen, wie seine Mannschaft dem VfL Wolfsburg mit 1:3 nach Verlängerung unterlag. „Letztlich war ich vier Monate raus. Seitdem ich aber wieder im Training bin, habe ich meistens auf dieser Position trainiert und mich daher auch sehr gut an sie gewöhnt“, sagt Robin Krauße, der sich darauf freut, morgen in der DKB-Arena auflaufen zu dürfen: „Männerfußball ist schon etwas anderes, und die 3. Liga ist ja auch nicht irgendwas.“

Nervös wirkt der gebürtige Thüringer (in Jena) nicht, eher fokussiert und schon mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen ausgestattet. „Das Wichtigste ist, dass ich meine Chance bekomme. Ich werde versuchen, mein Bestes zu geben, und hoffe, der Mannschaft helfen zu können. Natürlich wollen wir alle mal wieder hinten zu null spielen. Dann hätten wir einen Zähler bereits sicher. Und sollten wir den Weg nach vorne finden und ein Tor machen, würden wir das Spiel gewinnen. So einfach ist das“, erklärt der Abwehrmann, für den das Duell mit dem CFC etwas Besonderes ist: „Mit Jena haben wir oft gegen Chemnitz gespielt. Von daher weiß ich, was da abgeht. Ich kenne auch noch einige Spieler, die dort jetzt im Kader sind. Toni Wachsmuth ist zu Beispiel fast in der Nähe aufgewachsen.“

Direkten Kontakt hatten die beiden jedoch nicht. „Ich habe nur kurz mit Tonis Bruder gesprochen“, verriet Robin Krauße.

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