Eishockey : Piranhas fehlt gegen Crocodiles der Biss

Der Rostocker Oberligist unterliegt in erster Qualifikationsrunde 2:5

Das erste Spiel der Qualifikationsrunde ging für die Piranhas des Rostocker Eishockey-Oberligisten auf heimischem Eis gegen die Hamburg Crocodiles verloren: Mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1) musste sich das Team von Trainer Ken Latta den Hamburgern geschlagen geben. Erfreulich beim REC: Verteidiger Gino Blank konnte nach seiner Schulterverletzung wieder mitwirken.

Im Tor startete diesmal Niko Stark. Die Gastgeber begannen recht ordentlich und gaben auch die ersten Schüsse auf das Hamburger Gehäuse ab. Wenig später schlug es dann aber erstmals ein – 0:1 (3.). Die Piranhas hatten etliche Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. Vier Sekunden vor Drittelende fingen sich die Piranhas einen Konter der Hamburger durch Zuralev zum 0:2 (20.).

Zu fehlerbehaftet und wackelig präsentierte sich die Rostocker Defensive in einigen Phasen dieses Abschnittes. Auch Keeper Niko Stark machte nicht die beste Figur. Zum Beginn des Mitteldrittels schickte Coach Ken Latta daher Andreas Magg ins Tor. Die Crocodiles machten den Gastgebern einmal mehr in Sachen Zielstrebigkeit und Effizienz etwas vor – in Überzahl erhöhten sie auf 3:0 (22.). Selbst in Unterzahl gelang Hamburg gegen nun pomadige Rostocker ein Tor (32.).

Das Schlussdrittel sollte zumindest das beste der Piranhas werden. Kapitän Tomas Kurka gelang in Überzahl endlich das erste Tor zum 1:4 (44.). In dieser Phase schien das Team noch einmal Fahrt aufzunehmen – Arthur Lemmer hätte nur eine Minute später fast das 2:4 erzielt (45./gehalten). Dieses Aufbäumen wurde durch einen Hamburger Konter aber jäh gestoppt – Prüßner sorgte mit dem 5:1 für die Entscheidung. Tomas Kurka gelang mit seinem neunten Saisontor noch der 2:5-Endstand.

Weiter geht es für die Hansestädter am Freitag (Anpfiff 20 Uhr) mit einem Auswärtsspiel in Braunlage.


REC Piranhas: Stark (ab 21. Andreas Magg) – Blank, Teljukin, Dörner, Seifert, Kohlstrunk, Fetschele, Kröber – Spister, Bezouska, Piehler, Kurka, Guts, Classen, Koopmann, Lemmer, Brockelt

Tore: 0:1 Walz (3.), 0:2 Zuralev (20.), 0:3 Zuralev (22./in Überzahl), 0:4 Synowiec (32./in Unterzahl), 1:4 Tomas Kurka (44./Vorlagen: Constantin Koopmann, Arthur Lemmer in ÜZ), 1:5 Prüßner (46.), 2:5 Tomas Kurka (52./Vorlagen: Constantin Koopmann, Arthur Lemmer)

Strafminuten: Rostock 14, Hamburg 14

Zuschauer: 791

Ken Latta (Trainer REC): Vor dem Spiel war die Mannschaft motiviert und gut eingestellt. Das 0:2 vor der ersten Drittelpause war ein Nackenschlag für uns. Danach ist die Mannschaft in alte Verhaltensmuster verfallen und hat nicht mehr das umgesetzt, was wir vorhatten. Erst im letzten Drittel wurde es wieder besser, da war es aber vom Ergebnis her schon viel zu spät. Unsere Schussstatistik ist eigentlich nicht die schlechteste – aber wir treffen einfach zu wenig. Wenn man Ladehemmung hat, muss man einfach noch öfter schießen und weniger zur Seite passen.



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