FSV Kühlungsborn : Trotz Superstarts derzeit nur Dritter

Derby zum Saisonstart: Vor über 500 Zuschauern setzte sich Lucas Leutert (links) mit dem FSV Kühlungsborn mit 5:1 gegen Daniel Arnold und den Doberaner SV durch.
Derby zum Saisonstart: Vor über 500 Zuschauern setzte sich Lucas Leutert (links) mit dem FSV Kühlungsborn mit 5:1 gegen Daniel Arnold und den Doberaner SV durch.

Der FSV Kühlungsborn gewann seine ersten achten Punktspiele. Ein starkes Spitzenquartett bestimmt das Niveau der Liga

nnn.de von
29. Dezember 2017, 08:00 Uhr

Mit acht Siegen in Serie sowie zehn aus den ersten elf Partien – lediglich ein 1:1 beim PSV Wismar trübte etwas die Bilanz – legte der FSV Kühlungsborn einen Superstart in die Fußball-Landesliga West 2017/18 hin.

Eigentlich, so müsste man meinen, sollte der FSV die Liga anführen. Doch Kühlungsborn ist nur Dritter und hat fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bölkower SV, der im Übrigen beim FSV mit 1:2 unterlag. Es war die einzige Pleite des Tabellenführers. Zur Spitzengruppe zählen mit Dynamo Schwerin und Schönberg zwei weitere starke Truppen.

„Daran sieht man, dass die Spitze im Vergleich zu den Vorjahren einfach ausgeglichener geworden ist“, sagt FSV-Trainer Jens Hillringhaus, der mit seinem Team vor der Saison einen Platz unter den ersten Fünf anstrebte: „Somit liegen wir voll im Plan. Mal sehen, was in der Rückrunde noch geht. Wichtig wird sein, dass wir bei unserem schmalen Kader von 15 Mann von größerem Verletzungspech verschont bleiben. Teilweise standen wir zum Ende der Hinrunde mit einer halben ,Zweiten‘ auf dem Platz“, so der Coach, der hofft, dass auch Robert Franke im Verlauf der Rückrunde zurückkehrt. Der Routinier war nach einem Kreuzbandriss zuletzt beim Fahrradfahren auch noch in einen Autounfall verwickelt. „Er hatte jedoch Glück im Unglück. Bis auf ein paar Prellungen ist nichts weiter passiert. Das hätte auch anders ausgehen können“, berichtet Jens Hillringhaus.

In der Rückrunde will der Trainer einfach schauen, was geht. „Wir haben mehr Treffer geschossen als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison und weniger Gegentreffer kassiert. Wir orientieren uns jetzt gewiss nicht nach unten. Aufzusteigen ist immer schwieriger als drinzubleiben – von daher wollen wir möglichst lange oben mitspielen“, erklärt Jens Hillringhaus, der den Trainingsauftakt für Ende
Januar plant: „Vier Wochen Vorbereitung sollten reichen.“

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