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Beachssoccer Robin Schröder : Von Hansa zur deutschen Auswahl

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Torwart Robin Schröder verließ den Fußball-Drittligisten und wechselte zum Beachsoccer – mittlerweile spielt er auch in der Nationalmannschaft

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erstellt am 30.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Ungewöhnliche Karriere für Robin Schröder: Der 21-Jährige beendete im vergangenen Jahr seine Fußballerlaufbahn beim Drittligisten FC Hansa Rostock und lief am vergangenen Wochenende für die Nationalelf auf – am Strand. Denn der gelernte Torhüter spielt seit dieser Saison bei den Beachsoccern der Rostocker Robben. Mit den Hansestädtern ergatterte der 21-Jährige in diesem Jahr alle Titel, die es im Beachsoccer gibt – die deutsche Meisterschaft des Deutschen Fußball-Bundes, den ersten Platz in der German Beach Soccer League sowie den Landestitel von Mecklenburg-Vorpommern und die Siegertrophäe der Nordostdeutschen Meisterschaft. „Wir freuen uns total über den Titel. Wie es dazu gekommen ist, die ganze Dramatik, das ist unglaublich“, so Schröder in einem Interview mit dem DFB.

Er bestritt in der Spielzeit 2015/16 insgesamt 21 Spiele für Hansas U 21 in der NOFV-Oberliga Nord und kam zudem im Viertelfinale des Lübzer Pils Cup bei Pommern Stralsund (4:0) auch für die FCH-Profis zum Einsatz. Insgesamt durchlief der gebürtige Güstrower seit 2007 sämtliche Nachwuchsteams des Ostseeclubs bis hin zur ersten Männermannschaft.

Nun durfte er auch zum ersten Mal mit dem Adler auf der Brust auflaufen und Deutschland beim Spieltag der Euro Beach Soccer League vertreten. „Das ist etwas ganz Besonderes und der Traum jedes Fußballers“, gibt der Keeper zu. „Er hat ein super Jahr hingelegt und in den Spielen gezeigt, dass er ein Garant für den Erfolg der Robben in diesem Jahr ist“, begründete Nationaltrainer Sebastian Ullrich die Nominierung. Dass Schröder auf diese Weise im Beachsoccer durchstartet, daran hätte auch der junge Keeper nicht geglaubt. Wollte er doch nur im Sommer bis zu seinem beginnenden Medizinstudium in der ungarischen Hauptstadt Budapest seinen Lieblingssport betreiben.

Dies traf sich gut, suchten die Robben doch einen neuen Torhüter, da der bisherige Schlussmann Hannes Knüppel mittlerweile auch auf dem Feld sein Können unter Beweis stellt. „Nach dem ersten Spiel hatte mich Beachsoccer komplett in seinen Bann gezogen. Jetzt weiß ich: Das ist mein Sport“, sagt Schröder.

Zwar war das Wochenende bei der EBSL für die deutsche Auswahl nicht von Erfolg gekrönt – drei Niederlagen gegen Aserbaidschan (0:3), die Ukraine (1:2) und Italien (3:5) standen am Ende zu Buche –, dennoch wurden die Jungs in Warnemünde lautstark und zahlreich von Fans unterstützt. „Beachsoccer ist definitiv im Kommen“, ist sich Robin Schröder sicher.

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