Rudern : „Wir liegen genau im Rahmen“

Hofft nach 2016 (6.) und 2017 (4.) auf ihre dritte U23-WM-Teilnahme im Achter: Carolin Dold (l.). Die Greifswalderin wohnt das siebente Jahr in Rostock und leistet derzeit an der John-Brinckman-Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr ab. Rechts ihre Zweier-Partnerin Sina Kühne aus Dresden.
Hofft nach 2016 (6.) und 2017 (4.) auf ihre dritte U23-WM-Teilnahme im Achter: Carolin Dold (l.). Die Greifswalderin wohnt das siebente Jahr in Rostock und leistet derzeit an der John-Brinckman-Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr ab. Rechts ihre Zweier-Partnerin Sina Kühne aus Dresden.

Die U23-Spitzenleute aus MV unterstreichen bei der zweiten Kleinboot-Überprüfung in Ratzeburg ihre Ansprüche auf die WM

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05. Juni 2018, 12:00 Uhr

Peter Richter Bei der zweiten Kleinboot-Überprüfung der Saison in Ratzeburg bekräftigten von den hiesigen U23-Spitzenruderern Benjamin Leibelt, Carolin Dold und Christin Stöhner ihre Ansprüche auf die Teilnahme
an den Weltmeisterschaften vom 26. bis 29. Juli in Poznan.

Der für den Stralsunder RC startende, seit 2013 in Rostock ansässige Leibelt beendete das interne Rennen im Zweier ohne Steuermann mit Olaf Roggensack (RC Tegel 1886) als Dritter – und das nach nicht mal einer Woche gemeinsamen Trainings mit seinem neuen Bootspartner. Mit dem U23-Achter wurden beide zweimal Vierter jeweils hinter drei britischen Besatzungen von der Oxford Brookes University.

Max John (ORC) wurde im Zweier mit Henry Hopmann (Hanau) Vorletzter (13.). „Das ist eine Enttäuschung. Er hat sich leider selber nach hinten durchgereicht. Seine einzige WM-Chance liegt jetzt im Vierer mit“, so Olympiastützpunkt-MV-Trainer René Burmeister.

Die für den Greifswalder RC Hilda 1829 fahrende Rostockerin Carolin Dold und Christin Stöhner (SV Energie Berlin/studiert in der Hansestadt Medizin) – die sich mit der Dresdnerin Sina Kühne bzw. Ida Kruse (Münster) auf Rang vier und drei der nationalen Zweier-Rangliste eingliederten – sind aussichtsreiche WM-Kandidatinnen. Das unterstrichen in Ratzeburg dritte Ränge im Achter sowie am Sonnabend ebenfalls gemeinsam im Vierer ohne. Zweite in letzterer Disziplin wurde die Crew Kirstein/Osterkamp/Sarassa/ Schlosser aus Hannover, Krefeld bzw. Deggendorf. „Beide Vierer kamen relativ eng hintereinander ins Ziel. Das wird wahrscheinlich die Achter-Kombi werden“, nimmt René Burmeister an.

Im Einer wurde Leichtgewichts-Skuller Simon Klüter (Mannheimer RV Amicitia von 1876/studiert in Rostock Medizin, ist auch ORC-Mitglied) nur Neunter. „Er ist von den Trainingsleistungen her eigentlich der Beste bei uns auf dem Hof. In Ratzeburg kam er allerdings mit den Bedingungen überhaupt nicht zurecht und reihte sich weit hinten ein“, so Burmeister. „Insgesamt haben unsere Ruderer aber ihre erwarteten Leistungen abgerufen und liegen genau im Rahmen.“

Über die WM-Tickets entscheidet endgültig das Abschneiden bei den Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften vom 21. bis 24. Juni in Köln.

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