Basketball, 2. Bundesliga ProB : Wölfe stürmen ins Viertelfinale

In der Abwehr hatten die Seawolves um Ivo Slavchev und Yannick Anzuluni (v. l.) alle Mühe, die Kreise vom Frankfurter Jules Akodo einzuengen. Dennoch zogen die Rostocker dank einer starken Offensivleistung ins Play-off-Viertelfinale ein.
In der Abwehr hatten die Seawolves um Ivo Slavchev und Yannick Anzuluni (v. l.) alle Mühe, die Kreise vom Frankfurter Jules Akodo einzuengen. Dennoch zogen die Rostocker dank einer starken Offensivleistung ins Play-off-Viertelfinale ein.

Rostocker Basketballer bezwingen Skyliners Juniors Frankfurt im entscheidenden dritten Play-off-Duell mit 102:81

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25. März 2015, 12:33 Uhr

Geschafft! Die Rostock Seawolves sind ins Play-off-Viertelfinale der 2. Bundesliga ProB eingezogen. Die Basketballer bezwangen im entscheidenden dritten Achtelfinale die Fraport Skyliners Juniors aus Frankfurt/Main mit 102:81 (54:37).

„Eine runde Leistung. Gerade in der Offensive ist der Ball gut gelaufen. Da gibt es nichts dran zu deuteln“, war Wölfe-Trainer Sebastian Wild nach Spielende erleichtert. Dass seine Jungs ausgerechnet im „Alles-oder-Nichts“-Match zum ersten Mal in dieser Saison die 100-Punkte-Marke knackten, passte ins Bild, spielte für den Chef-Coach aber keine Rolle: „Hauptsache, wir sind eine Runde weiter.“

Tatsächlich konnten die Rostocker froh sein, dass sie vor 900 Zuschauern in der Ospa-Arena so deutlich die Oberhand behielten. Denn wie schon in den vorangegangenen Duellen mit der Talenteschmiede des Bundesligisten (97:91 n.V., 65:67) liefen die Seawolves zunächst hinterher (6:10, 10:15). Dabei punkteten dei Gäste vor allem von der Dreier-Linie. Auf der anderen Seite hielten Sven Hellmann und Daniel Lopez mit je acht Punkten ihre Mannschaft, die unter dem gegnerischen Korb etliche Abspielfehler produzierte, Ende des ersten Viertels im Spiel – 24:24.

Im zweiten Abschnitt gingen die Hausherren konzentrierter zu Werke. Vor allem in der Abwehr packten sie mehr zu, engten die Kreise der technisch versierten Youngster ein. Dadurch mussten die Frankfurter aus ungünstigen Positionen abschließen oder wurden gezwungen, die 24 Sekunden, die für einen Angriff zur Verfügung stehen, verstreichen zu lassen.

Auch vorne klappte bei den Hansestädtern das Zusammenspiel besser. Vor allem unter dem Korb erlangten die „langen Kerls“ Jens Hakanowitz, Yannick Anzuluni und Lopez die Oberhand. So stand zur Halbzeit eine scheinbar beruhigende 54:37-Führung zu Buche.

Wenn der Heimsieg überhaupt noch einmal wackelte, dann war es Mitte des dritten Viertels, als der überragende Frankfurter Jules Akodo von allen Positionen traf und auf 56:68 verkürzte. „Wir wussten, dass sie es von den Außen probieren und haben dennoch zu viel zugelassen. Da müssen wir physischer auftreten“, kritisierte Wild.

In dieser Phase wurde einmal mehr die große Stärke der Gastgeber deutlich: ihre breit besetzte Bank. Dabei übernahmen Kapitän Hakanowitz und Anzuluni das Zepter und hielten den Vorsprung konstant (83:67). Im Schluss-Abschnitt war bei den Gästen die Luft raus. Angriff um Angriff steuerten die Wölfe der 100-Punkte-Marke entgegen, die schließlich Lopez mit einem Korbleger knackte. Der Rest war nur noch „Schaulaufen“.

Rostock Seawolves: Yannick Anzuluni 25 Punkte, Daniel Lopez 20, Sven Hellmann 16, Jens Hakanowitz 16, Tim Vogt 7, Jarrell Crayton 6, David Markert 5, Zbigniew Owczarek 3, Tobias Lange 2, Ivo Slavchev 2, Pavel Mokrys, Jörn Boghöfer



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