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Fussball Pritzwalker Schulkicker im Pech

Von olik | 01.06.2017, 22:59 Uhr

Goethe-Gymnasiasten in Unterzahl mit Platz drei beim Regionalfinale der WK II

Die Prignitzer Fußball-Schulteams haben den Sprung zum Landesfinale des bundesweiten Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ nicht geschafft. Beim Regionalfinale der Wettkampfklassen (WK) II und III im Karstädter Sportpark belegten das Goethe-Gymnasium Pritzwalk (WK II) und das Marie-Curie Gymnasium Wittenberge (WK III) als beste Vertretungen aus dem Kreis jeweils den 3. Platz. Die Siege (und damit die Fahrkarten zum Landesfinale) gingen an die Käthe-Kollwitz Gesamtschule Mühlenbeck (WK II) und an das Strittmatter Gymnasium Gransee (WK III).

Enttäuscht über das Abschneiden der Prignitzer Teams war Schulsportberater Frank Dannehl aber keineswegs. „Mit Bronze wurden die Erwartungen in beiden Altersklassen erfüllt. Die Pritzwalker wurden in der WK II etwas unter Wert geschlagen. Ein Akteur verletzte sich in der ersten Partie, fortan musste das Team die weiteren Spiele zu zehnt absolvieren“, sagte Frank Dannehl. So scheiterte das mit Spielern des Brandenburgligisten Pritzwalker FHV bestückte Goethe-Gymnasium im Halbfinale am späteren Sieger Mühlenbeck, holte sich dann aber im Elfmeterschießen gegen Dallgow-Döberitz Rang drei.

Das zweite Prignitzer Team, die Oberschule Wittenberge, verkaufte sich gut und belegte Rang sechs. Aber die Wittenberger stellten mit Dennis Haack den besten Torwart dieser Altersklasse. Zum besten Spieler wurde Florian Kallweit (Mühlenbeck) gewählt.

In der WK III erreichte das Marie-Curie Gymnasium Wittenberge das Halbfinale, schied dort aber im Elfmeterschießen gegen Hohen Neuendorf aus. In Spiel um Platz drei gelang dann aber ein Sieg vom Punkt gegen Dallgow-Döberitz. Die Rochow-Oberschule Pritzwalk erreichte durch das 3:0 gegen Kyritz Rang fünf. Ausgezeichnet in dieser Altersklasse wurden Lukas Kruse (Dallgow/Bester Torwart) und Lucas Kühne (Gransee/Bester Spieler).

Was dem Prignitzer Schulsportberater eine große Freude bereitete, das war der sehr faire Umgang der jungen Fußballer untereinander in den insgesamt 22 Spielen. Das postive Bild der beiden Fußballtage rundete dann ein Lob an die Helfer vor Ort ab. „Besonders möchte ich vor allem Sven Möller und Jens Mewes danken. Es ist immer wieder eine Freude, Turniere in Karstädt zu veranstalten“, meinte Frank Dannehl.