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Schwimmen 26,5 Grad „kühles“ Nass – Rekord

Von Redaktion svz.de | 30.07.2018, 09:52 Uhr

Trotz des „kochenden“ Wassers war auch das 17. Warnowschwimmen ein Erfolg. Jonas Mier gewinnt erneut die 2000 Meter

Draußen brannte der Planet, drinnen „kochte“ das Wasser – willkommene Abkühlung bei 31 bzw. 26,5 Grad Celsius sieht anders aus: Das 17. Warnowschwimmen wies am Sonnabend Rekordtemperaturen auf. Das „Schwimmfest für die ganze Familie“, organisiert und unterstützt vom Hanse Schwimmverein, der Ortsgruppe Rostock der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Sponsoren und über 50 freiwilligen Helfern, war wieder ein Erfolg. Cheforganisator Tobias Lerche: „Mit insgesamt 240 Anmeldungen waren wir aufgrund der Ferienzeit und der Temperaturen zufrieden. Auch unser neues Transpondersystem hat sich bewährt. Alles war im grünen Bereich.“ Die „Ampel auf Grün“ zur Wiederholung seines Vorjahressieges hatte auch Jonas Mier geschaltet. Mit großem Vorsprung entschied der heutige Schwimmer des Berliner TSC (ehemals SC Empor 2000) den Hauptwettbewerb über 2200 Meter für sich. Mit Bezug auf eine vorherige Warnung seiner Großeltern (siehe rechts) gab er zu Protokoll: „Natürlich wollte ich nicht mit leerem Magen dastehen. Ich gestehe aber, dass ich mich beinahe verschwommen hätte.“

Wesentlicher enger ging es bei den Damen zu. Gabrielle Chaizy aus Berlin lieferte sich einen Kopf-an-Kopf-Kampf mit der Einheimischen Dörte Kamrau. Die acht Jahre ältere Rostocker Polizeikommissarin musste sich nur um Millimeter geschlagen geben. Auch in den anderen Wettbewerben bis runter zu den „Seepferdchen“ wurde alles gegeben.