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Kanurennsport Bloß nicht komplett verreißen

Von bjar | 29.04.2014, 17:14 Uhr

Gordan Harbrecht vom Rostocker Kanu-Club will bei der zweiten Ranglistenregatta in Duisburg seine Nationalmannschafts-Nominierung klarmachen. Er hofft auf einen Platz im Viererkajak bei den Weltmeisterschaften.

Bei der ersten nationalen Ausscheidung ebenfalls auf der Regattabahn Duisburg hatte Harbrecht Platz sieben über die 1000 Meter belegt. „Ich wollte ins A-Finale, das habe ich geschafft. Es war zwar kein 100-Prozent-Rennen von mir und nicht der Tag, um über mich hinauszuwachsen, aber mit dem Ergebnis bin ich erst mal zufrieden“, so der Maschinenbau-Student. Beim zweiten Auslese-Rennen komme es für ihn vor allem darauf an, seine Auftaktleistung (mit der er im Gesamt-Ranking um Rang fünf liegen müsste) zu bestätigen „und nach Möglichkeit weiter vorzurutschen“, um zunächst für die Nationalmannschaft sowie für die Weltcups im tschechischen Racice (ab 16. Mai) und ungarischen Szeged (eine Woche später) nominiert zu werden.

Das sollte der Rostocker, der für den SC Neubrandenburg startet, schaffen. Ob er im Endeffekt auch im WM-Vierer Platz nehmen darf, wird sich erst im Laufe der Saison herausstellen. Mit einer baldigen Entscheidung ist nicht zu rechnen. Einen ersten „Spruch“ werden Chef-Bundestrainer Reiner Kießler und der 1000-Meter-„Beauftragte“ für den männlichen Bereich Detlef Hofmann womöglich nächste Woche im Bundesleistungszentrum Kienbaum machen.

Dort treffen die WM-Kandidaten ab Mittwoch zusammen – und unter ihnen ganz bestimmt auch Gordan Harbrecht.