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Shorttrack Das neue Ziel der Krögers ist Pyeongchang 2018

Von bjar | 05.01.2014, 21:09 Uhr

In letzter Zeit lief alles schief, doch die Brüder vom ESV Turbine Rostock richten den Blick nach vorn / Bei den Europameisterschaften in Dresden sind beide helfend im Einsatz

Traurig ist der Stabsunteroffizier bei der Sportfördergruppe Frankenberg aber vor allem über seine Nichtberücksichtigung für die EM: „Die Entscheidung ist gerade erst gefallen – gegen mich und für Jonas Kaufmann-Ludwig aus München. Ich war fest davon ausgegangen, dass ich mich für die Staffel qualifiziere, hatte mit so etwas – auch wenn ich am rechten Knie leicht verletzt war – nicht gerechnet. Deswegen bin ich enttäuscht, lediglich erster Nachrücker zu sein, werde in Dresden aber als Block Steward* mithelfen.“

Hannes Kröger war bei den Weltcups 2013 in Asien (Shanghai, Seoul) und Europa (Turin, Kolomna/Russland – diese beiden Stationen waren zugleich Olympia-Qualifikation) dabei. Für einen Einzelstart eigentlich gar nicht vorgesehen, durfte er in China über die 500 Meter ran, „hatte aber einen extrem schweren Lauf und flog in der ersten Runde raus“.

Auch über seine berufliche Zukunft hat sich der 26-Jährige Gedanken gemacht, sieht sie „vielleicht in Richtung Feuerwehr“.

Die Olympischen Spiele 2018 in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang „sind natürlich ein Ziel, und ich würde wirklich sehr gern einmal Olympia erleben, aber das kann man jetzt noch nicht hundertprozentig sagen, das hängt auch davon ab, wie der Körper mitspielt. Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger.“

Wieder im Einsatz ist Torsten Kröger in knapp zwei Wochen bei den Europameisterschaften in Dresden, wenn auch natürlich noch nicht wieder als Aktiver: „Ich werde dort bei Bedarf im VIP-Bereich Rede und Antwort stehen, eventuell auch den Hallensprecher und Wintersport-Fachmann Jens Zimmermann als Co-Moderator unterstützen.“

Für den Oberfeldwebel bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Frankenberg (Sachsen) folgte eine lange Leidenszeit. Allein neun Wochen verbrachte er in Murnau (Oberbayern/zwischen München und Garmisch-Partenkirchen) in Behandlung einer auf Handchirurgie spezialisierten Praxis.


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