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Boxen Der Hanse Grand Prix debütiert

Von bjar | 15.06.2018, 10:09 Uhr

Veranstalter PSV Rostock darf sich über vier Turniersiege und viel Lob von den Gästen für die Organisation freuen

Vier Siege für Gastgeber PSV Rostock gab es beim 1. Hanse Grand Prix in Zusammenarbeit mit der Hanse Kooperation Boxen. Im Feld von insgesamt 104 Teilnehmern aus MV, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Russland gewann Delia Hörmann (U 17, Gewichtsklasse bis 57 kg) ihr Finale gegen Hanna Klünder vom Bernauer BC klar nach Punkten. Turniersieger wurde auch Daniel Demidov (U 15, 46 kg) mit einer technisch starken Leistung im Duell mit dem Hamburger Nikolaos Kosmadakis. Leonid Enns (Elite, 69 kg) bezwang in der dritten Runde des Finales Javid Amiri aus Neubrandenburg durch einen harten Körpertreffer vorzeitig. Ahmed Amkhadov (U 19, 63 kg), der in seinem vierten Kampf den vierten Sieg einfuhr, gewann gegen Jan Tebben vom BC Traktor Schwerin mit einer starken kämpferischen Leistung nach Punkten. Hinzu kam ein zweiter Platz für Lisa Grimm (U 17, 51 kg), die im Finale der erfahrenen Georgiana Podaru aus Offenbach unterlag.

Erste Ring-Erfahrung in tollen Sparringskämpfen sammelten Hanne Brügmann, Selim Amkhadov, Berkay Saritas, Momi Saritas und Fiete Plath.

„Unsere Jungs und Mädchen haben alle abgeliefert und das umgesetzt, was wir stundenlang in der Halle trainierten. Wir sind auf einem guten Weg und freuen uns auf die nächsten Herausforderungen“, sagte Thomas Milster, Abteilungsleiter Boxen des PSV.

Bester Kämpfer des Turniers wurde der Russe Kirill Arzhenovskiy aus Rostow am Don (Elite, 75 kg), der ab Oktober in Rostock studieren und beim PSV Rostock trainieren möchte.

Der Veranstalterverein bekam viele dankende und würdigende Worte zu hören, so zum Beispiel von Ralf Grabow, Trainer des Phoenix SV Stralsund: „Tolle Organisation und ein reibungsloser Ablauf den gesamten Tag.“

Ronny Poge, ebenfalls aus Stralsund und Gründer der Hanse Kooperation Boxen, meinte: „Das war ein super Auftakt für unser Turnier. Wir wollen die nächsten Jahre dieses Niveau halten und noch mehr Teilnehmer bekommen.“

„Drei intensive Tage liegen hinter uns. Der Stress der Organisation und der Vorbereitungen ist aber schnell vergessen, wenn man am Ende sieht, was wir auf die Beine gestellt haben. Wir sind stolz auf unsere Sportler und Sportlerinnen und vor allem auf die vielen ehrenamtlichen Helfer aus unserer Abteilung, ohne die so ein Event nicht möglich wäre“, sagte Turnier-Organisator Clemens Busse.