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3. Handball-Liga Der HC Empor braucht seine Fans

Von Redaktion svz.de | 31.08.2018, 10:00 Uhr

Ersatzgeschwächter Handball-Drittligist hofft am Sonntag auf den ersten Sieg

Nach dem missglückten Saisonstart bei Aufsteiger SC Magdeburg II (24:27) möchten die Drittliga-Handballer des HC Empor am Sonntag um 18.30 Uhr in der heimischen Ospa-Arena gegen den Oranienburger HC trotz größerer personeller Probleme die ersten Pluspunkte einfahren. „Dafür brauchen wir aber die Zuschauer, die mit ihrer Unterstützung den einen oder anderen verletzten Spieler ersetzen könnten“, sagt Trainer Till Wiechers und sieht die Favoritenrolle beim Gast.

Der Kontrahent hatte auf eigenem Parkett seine Auftaktpartie vor allem durch die Paraden des 2010/11 in Rostock spielenden Keepers Simon Herold sowie die aus dem Rückraum treffsicheren Eike-Christian Wertz (6) und Dominic Kehl (5) mit 24:23 gegen Handball Hannover-Burgwedel gewonnen.

Die Liste der nicht einsatzfähigen Akteure des HCE ist lang: Michael Höwt (Leistenbeschwerden), Jakub Zboril (doppelter Bänderriss), Tim Völzke (Muskelfaserriss). Damit aber nicht genug: Leon Witte wird ebenfalls im Aufgebot fehlen – Verdacht auf Kreuzbandriss. „Dazu knickte Stefan Wilhelm im Training um, fehlte Dennis Mehler wegen Berufsschul-Verpflichtungen. Die Vorbereitung sah bisher alles andere als optimal aus“, bedauert der Coach. Er drückt die Daumen, dass „wenigstens Stefan zum Kader gehören und ich ihn auch einige Zeit einsetzen kann“. Wilhelm spielt im Innenblock und am Kreis eine gewichtige Rolle.

Kampf, Kampf und nochmals Kampf heißt deshalb das Motto der Rostocker, um die beiden Zähler einzufahren. Mit einer geschlossenen Defensive soll schnell über die erste und zweite Welle der Weg nach vorn gefunden werden. Dazu gilt es, im Positionsangriff die richtigen Entscheidungen zu treffen.