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Basketball Die Seawolves verpassen ihre Krönung

Von bjar | 07.05.2018, 10:00 Uhr

Das 67:85 in Elchingen reicht nur zum Vize-Meister. Trainer Ralf Rehberger: „Mit etwas Abstand sollte niemand enttäuscht sein“

Die Rostock Seawolves haben die Krönung ihrer tollen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB verpasst. Im Final-Rückspiel unterlagen die Hansestädter am Sonnabend bei den Scanplus Baskets Elchingen mit 67:85 (12:26, 27:20, 10:118, 18:21) und sind nach dem 94:93 aus dem Hinspiel Vize-Meister.

Wenngleich die Niederlage gewiss schmerzt, so bleibt am Ende mit dem Aufstieg in die ProA der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Final-Kontrahent Elchingen wird im Übrigen sein Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen.

Die Hausherren, die jetzt seit 24 Partien in ihrer Brühlhalle unbesiegt sind, legten von Beginn an mit hohem Tempo los und trafen fast nach Belieben. Auf Seiten der Seawolves hingegen war der Korb wie vernagelt. Schon früh gerieten die Rostocker daher in Rückstand – 6:20 (8.). Die Wölfe bissen sich jedoch zurück und kämpften sich im zweiten Durchgang Punkt um Punkt heran. Zur Pause war beim 39:46 noch alles drin.

Mit einem ganz schwachen dritten Durchgang ging der Titel und damit das erhoffte Meisterbanner jedoch endgültig verloren. Vor allem offensiv brachten die Gäste nur wenig zustande. Folgerichtig lagen sie mit 49:64 zurück, als der Schlussabschnitt begann. Kurzzeitig zuckten die Gäste noch einmal und verkürzten durch einen 10:2-Lauf im letzten Viertel auf 61:73 (36.). Doch Elchingen hatte immer eine Antwort parat, traf auch schwierige Würfe und verdiente sich den Erfolg.

„Man kann klar festhalten, dass der Meistertitel aufgrund der sehr starken gegnerischen Leistung am heutigen Tag zu Recht an Elchingen ging. Dazu meine ehrliche Gratulation“, sagte nach Spielende Gäste-Trainer Ralf Rehberger. „Man muss auch festhalten, dass es uns mit der heute gezeigten Leistung nur phasenweise gelungen ist, unser gewohntes Spiel zu etablieren. Deshalb sind wir so kurz danach auch sehr enttäuscht. Aber niemand sollte mit etwas Abstand enttäuscht sein. Was wir über die gesamte Saison als Team geleistet und erreicht haben, ist sensationell.“

Rostock Seawolves: Lockhart 14 Punkte, Talbert 9, Cardenas 1, Frazier 14, Teucher 3, Borekambi 13, Thompson 1, Lopez 4, Butorac 8, Brackmann (nicht eingesetzt), Buchholz (n. e.), Kamdem (n. e.)