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Fußball-Verbandsliga Joker Jan Rudlaff sticht zu

Von Andre Gericke | 24.02.2019, 19:22 Uhr

Der SV Pastow bezwingt zum Jahresauftakt den TSV Bützow mit 1:0.

Vom Start der Fußball-Verbandsliga nach der Winterpause:

SV Pastow – TSV Bützow 1:0 (0:0)

„Wir sind wohl eine Wettkampfmannschaft“, sagt Heiner Bittorf, Trainer des Zweiten SV Pastow. Nach dem 3:4 im Test gegen den Malchower SV am Dienstag „sprachen wir beim Training am Donnerstag Tacheles und haben uns allerlei Dinge an den Kopf geworfen. Wir haben uns darüber verständigt, was wichtig ist und worauf es ankommt“, so der Coach. Am Ende setzte sein Team die Vorgaben um und legte einen guten Start in die Rückrunde hin. „Ich bin einfach super stolz auf die Mannschaft. Wir haben das Spiel über 90 Minuten dominiert und gestatteten Bützow nicht eine einzige Torchance. Letztlich ist alles aufgegangen, was ich mir für das Spiel überlegt hatte. Mit ,Janni‘ (Jan Rudlaff – d. Red.) war noch jemand auf der Bank, der immer für das entscheidende Tor gut ist“, so Heiner Bittorf.

Pastow: Zimmermann – Kaminski, Bockholt, Fränk (86. Knaak), Laudan (65. Rudlaff), Schumski, Reimer,

Mansour, Wandt, Schindel, Römer (89. Papenthin)

Tor: 1:0 Rudlaff (70.)

Rote Karte: 10. Puskeiler (Bützow)

Güstrower SC 09 – FC Förderkader René Schneider 3:0 (0:0)

Es war eine Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Verlief das Duell vor dem Wechsel noch relativ ausgeglichen, so waren die Hausherren nach der Pause überlegen. „Irgendwie sind wir in der zweiten Hälfte nicht mehr richtig in die Gänge gekommen“, sagt Stephan Malorny, Trainer des FC Förderkader.

Dabei hatten die Gäste das Momentum auf ihrer Seite, als Keeper Philip Fleischer einen Foulelfmeter von Sava-André Mihajlovic parierte (48.). „Doch dann lassen wir uns bei einer eigenen Ecke einfach auskontern“, so Malorny, der zudem feststellte: „Nach dem Rückstand hatte man den Eindruck, als wenn die Spieler nicht mehr an sich glauben würden. Am Ende hat sich Güstrow dann verdient durchgesetzt. Wenn es schlecht läuft, bekommen wir sogar noch mehr Gegentore.“

Förderkader: Fleischer – Böhm, Jankowski, Hopfmann (76. Jahns), Tarra, Schunke, Grest, Weder, Marten, Gildemeister (64. Alshtiwi), Buchman (64. Sellig)

Tore: 1:0 Mihajlovic (52.), 2:0 Reister (70.), 3:0 Schuller (75.)

Sonstiges: Fleischer pariert Foulelfmeter von Mihajlovic (48.)

Rostocker FC – FC Mecklenburg Schwerin 2:0 (1:0)

Über weite Strecken sah das Spiel des RFC schon so aus, wie sich Neu-Coach Jens Dowe das ungefähr vorstellt. „Die Jungs haben eine gute Leistung gezeigt. Wir standen kompakt in der Abwehr und konnten uns auch immer wieder gut bis nach vorne durchspielen“, so der Trainer.

Folgerichtig gelang durch Martin Pett die Führung. Allerdings versäumten es Alexander Rahmig und Tony-Glen Siegmund, frühzeitig ein 2:0 nachzulegen, und so musste der RFC bis zum Schlusspfiff zittern. „Schwerin hat dann natürlich alles versucht, und Tobias Werk unterschätzt auch einmal einen Ball, doch gemeinsam konnten wir alles bereinigen. Letztlich geht unser Sieg in Ordnung“, so Dowe.

Rostocker FC: Werk – Ben-Cadi, Rahmig (65. Patrick Nehls), Mosch, Pett (90.+3 Bohm), Siegmund (85.

Otto), Christian Rosenkranz, Schewe, Dojahn, Greger, Grube

Tore: 1:0 Pett (38. ), 2:0 Nehls (90.+2)

FSV Kühlungsborn – SG Aufbau Boizenburg 3:1 (0:0)

Schon in der Anfangphase hätten die Gastgeber in Führung gehen können, wenn nicht sogar müssen. „Wir hatten drei richtig gute Torchancen. Gelingt uns da das 1:0, haben wir einen viel ruhigeren Nachmittag“, so FSV-Coach René Schultz, der mit seinem Team zu Beginn der zweiten Hälfte plötzlich in Rückstand geriet: „Dem Gegentor gingen zwei unglückliche Zweikämpfe voraus, und dann steht es 0:1.“

Doch Kühlungsborn steckte den Rückstand weg. Vor allem Alexander Fogel, der den Elfmeter, der zum Ausgleich durch Tom Wilke führte, sowie die rote Karte wegen Notbremse eines Boizenburgers herausholte, war von den Gästen kaum zu bändigen. Max Krötsching erlöste den FSV schließlich in der Schlussphase mit dem 2:1. „Es war ein verdienter Sieg, doch wir müssen uns zur nächsten Woche steigern, wollen wir beim 1. FC Neubrandenburg bestehen“, so Schultz.

Kühlungsborn: Heskamp – Sibrins, Krötsching (85. Prüter), Franke, Hagedorn, Fogel, Leutert (verletzt, 54. Bartsch), Wilke, Lucas Claser Rodrigues, Müller, Fiedler (50. I. Schultz)

Tore: 0:1 Nawrot (50.), 1:1 Wilke (67./ Foulelfmeter), 2:1 Krötsching (82.), 3:1 Franke (90.+3). Rot: 70. Boizenburg