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Handball-Verbandsliga Eintracht erwischt gebrauchten Tag

Von Klaus-Peter Kudruhs | 27.11.2018, 17:53 Uhr

Rostockerinnen verlieren beim VfL Blau-Weiß Neukloster mit 17:30 (9:12).

Von den Partien der Verbandsliga der Handball-Frauen:

HSG Uni – SV Warnemünde II 30:22 (14:11)

Für beide Teams ist die Sporthalle im Gerüstbauerring die Heimspielstätte, Gastgeber war diesmal das Studententeam, das dann auch gewann. „Am Heimvorteil lag es nicht. Wir waren spielerisch besser und haben unsere Tormöglichkeiten deutlich effektiver genutzt“, sagte HSG-Mannschaftsbetreuer Peter Wallbaum.

Auf der Gegenseite kritisierte SVW-Coach René Seedorf gerade das Auslassen bester Tormöglichkeiten seiner Mannschaft: „Meine Spielerinnen können sich aber auch bei Michelle Bladt im Tor bedanken, die noch vier der insgesamt sechs Rostocker Siebenmeter entschärfte.“ Mit dem 14:11 zur Halbzeit übernahm die HSG Uni die Kontrolle und sorgte mit dem 20:12 für die Entscheidung (40.).

HSG Uni: Katschke – Schön 3, Magritz 4/1, Wunderlich 2, Ihde 2, Breitsprecher 7/1, Münickel 4, Böttcher 1, Zerbe 1, Zädow 1, Buscha 1, Stenzel 1, Thiel 3

SV Warnemünde II: Bladt – Sühr 1, Reuter-Weder 2, Förster, Langhans 3, Eisenberger 2, Liefländer 2, Lewandowski 7/1, Albrecht, Seedorf 4, Rose, Krause 1

VfL Blau-Weiß Neukloster – SV Eintracht Rostock 30:17 (12:9)

Als einen „gebrauchten Tag“ bezeichnete Eintracht-Trainerin Katrin Scheel die Niederlage in Neukloster. „Die Einstellung und Konzentration stimmten bei unserer Mannschaft von Anfang an nicht. Eine löchrige Abwehr, viele technische Fehler und keine Bewegung im Angriffsspiel waren die Ursachen für die Niederlage. In der ersten Halbzeit konnten wir durch eine gute Leistung unserer Torhüterin Meike Garbsch noch dranbleiben. Aber meine Pausenforderung, die Fehler im zweiten Teil abzustellen, wurde nicht erfüllt“, sagte die Trainerin. Eintracht: Garbsch – Tahn 2, Jakobs 4/1, Woehl, Bache, Hantel 4/1, Jankowski 4, Christen, Rohde 2, Meyer 1, Vogel

Schwaaner SV – Bad Doberaner SV 23:25 (13:12)

In der ersten Hälfte spielten die leicht favorisierten Münsterstädterinnen mehr oder weniger „Standhandball“ ohne Bewegung. In der Abwehr klafften Lücken, und im Angriff wurden gute Möglichkeiten vergeben. Aber Schwaan machte es nicht besser. So wechselte bis zum 13:12 zur Pause mehrfach die Führung.

Nach dem Seitenwechsel schien mit dem 19:16 (41.) die Initiative ganz an Bad Doberan überzugehen. Doch beim 19:19 und 20:20 waren die Einheimischen wieder dran.

„Am Ende hat Schwaan einfach zuviel verballert, was wir für den Sieg nutzen konnten“, sagte DSV-Coach Torsten Römer.

Schwaan: Strübing, Utzmann – Klatt, Bolte, Radlof, Müller 1, Abrahamczyk 4, Eick 8/1, Niemann, Aude 1, Ahrens 4, Burghardt, Berger 3, Langer 2

Bad Doberan: Kraus, Stahnke – Schmidt 3, Dobbert 4, Wende 8/4, Furche, Schriewer, Nowak 1, Ott 6, Rosenkranz 1, Davidek 2, Frank

Pleite für SVW-Reserve: Nur 22 gute Minuten reichen nicht

Von den Spielen der Verbandsliga Ost der Handball-Männer:

Uni Greifswald/Loitz II – Doberaner SV II 27:23 (10:12)

Spielertrainer Hennig Krüger führte die Niederlage im Nachhinein auf die „schmale Besetzung“ seines Teams zurück. Nur neun Doberaner waren in die Peenetal-Halle gereist. Das reichte in einer Partie auf Augenhöhe noch für eine 12:10-Pausenführung. Auch beim 19:17 (46.) war für die DSV-Reserve noch alles im Lot. Als dann aber nach dem 19:19 der zweite von insgesamt neun Siebenmetern nicht genutzt wurde, kamen die Gäste zunehmend ins Hintertreffen. In der Schlussphase reichten dann die Kraft und Konzentration nicht mehr zum erneuten Kontern.

Bad Doberaner SV II: Ludwig, Polkow – Wachtel 6/3, Blank, Furche 9/3, Busse 3, Schlüter 2, Krüger 3, Kotzian

HSV 90 Waren – SV Warnemünde II 22:20 (15:9)

„Das Spiel passte zum Verlauf der bisherigen Saison. Wir hatten zunächst keinen Zugriff in Abwehr und Angriff auf das Spiel und versuchten dann viel zu spät, das Blatt noch zu wenden. Nur 22 gute Spielminuten reichen eben auch in Waren nicht für zwei Punkte“, so SVW-Coach Thomas Wienke.

Seine Mannschaft begann erst nach dem 12:19 (39.), mit ihrem wahren Leistungsvermögen Handball zu spielen. So reichte auch ein 8:3-Lauf am Ende nicht mehr für einen möglichen Punktgewinn aus.

SV Warnemünde II: Strelnikov – Krüger 3, Dierking 2, Lustig, Oetjens 2, Rosenau 4, Langkau 1, Schmidt 4/2, Brüdigam 3, Brauer 1