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Leichtathletik Empfang für „Mara-Tom“

Von Redaktion svz.de | 18.05.2018, 12:00 Uhr

Der TC FIKO Rostock ehrt seinen Läufer Tom Gröschel für den Deutschen Marathon-Meistertitel

Großer Bahnhof im Block House in der Rostocker Breiten Straße: Der TC FIKO ehrte Tom Gröschel für seinen Deutschen Marathon-Meistertitel und die bevorstehende Berufung in das während der Europameisterschaften den Marathon-Team-Europacup austragende Aufgebot des nationalen Leichtathletik-Verbandes.

FIKO-Vorstand Sven Zimmermann-Rieck beglückwünschte den „Mara-Tom“ und gestand: „Ich hatte echt Gänsehaut-Feeling, als ich Toms Trikot mit dem FIKO- Emblem an der Spitze sah. Du hast unserem Verein echt Ehre gemacht.“ Neben Blumen und Gutscheinen gab es der Passion entsprechend ein Buch mit dem Titel „Born to run“ (Zum Laufen geboren). Der Vorsitzende würdigte auch den zweifachen U20-Vizemeister Malte Propp.

Eine herzliche Umarmung gab es mit Klaus-Peter Weippert, der Gröschel jahrelang in Rostock betreute. Weippert: „Ich wusste beizeiten, dass Toms Perspektive auf dem langen Kanten über 42,195 Kilometer liegt. Ihn kann ich mit Hansjörg Kunze (Olympia-Bronze über 5000 Meter 1988 in Seoul) vergleichen – beides Läufer, die sich nicht verrückt machen lassen, ihr eigenes Tempogefühl haben und dann zuschlagen.“

Am Tisch hatte auch Toms Mutter Barbara – Vater Jörg musste in Hamburg arbeiten – Platz genommen. „Wir hatten kräftig die Daumen gedrückt, das Rennen per Livestream miterlebt“, erzählt Barbara Gröschel stolz.

Ihr Sohn Tom hatte noch ein besonderes Anliegen: „Meine tolle Familie, Freunde, zu ihnen zähle ich auch Sabine Beutling, die mich als Kind und in der Jugend beim LAC Mühl Rosin trainierte und an die Langstrecke heranführte, halfen mir über so manches gesundheitliches Tal hinweg und wieder aufzustehen.“ Einen besonderen ank hatte er für Dirk Bockelmann übrig: „Er bringt mich in seiner Physiotherapie-Praxis in Güstrow bei Heimatbesuchen wieder auf die Beine. Ohne seine Behandlungen wäre ich in Düsseldorf womöglich nicht ins Ziel gekommen. Zu ihnen besitze ich einen sehr engen Kontakt, und das wird auch so bleiben.“