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Rudern Goldener Ocik, silberner Krüger

Von BJAR | 03.06.2018, 20:45 Uhr

Rostocker Ruderer erkämpfen beim ersten Weltcup der Saison in Belgrad im Achter beziehungsweise Doppelvierer Medaillen.

Silber und Gold gab es am Sonntag für die beiden hiesigen Ruderer beim ersten Weltcup der Saison in Belgrad.

Der deutsche Doppelvierer mit dem für die Frankfurter RG Germania 1869 fahrenden Stephan Krüger vom Olympischen RC Rostock sowie Hans Gruhne (Potsdam), Philipp Syring (Magdeburg) und Ruben Steinhardt (Hamburg) lag wie schon im Vorlauf an der 500-, 1000- und 1500-Meter-Marke vorn, doch die Briten (5:38,86 Minuten für die 2000 Meter) hatten den längeren Atem. Platz zwei ist jedoch ein starker Auftakt 2018 für das Nachfolger-Boot des Olympiasiegers 2016 (5:39,13).

„Wir haben uns super präsentiert“, freute sich Stephan Krüger, zumal „ich das im Vorfeld gar nicht so eingeschätzt hätte, dass wir hier vorneweg fahren und am Ende Zweiter werden, denn vorher im Training ist es nicht so super gelaufen. Aber anscheinend haben wir uns alle vier im Rennen zusammengerissen, hat sich jeder auf seine Aufgabe konzentriert. Das war ganz okay. Es hat totalen Spaß gemacht!“

Auf keinerlei Fisimatenten ließ sich im Anschluss der Deutschland-Achter in der alten neuen Besetzung mit Schlagmann Hannes Ocik, Richard Schmidt (Trier), Malte Jakschik (Castrop-Rauxel), Jakob Schneider (Essen), Torben Johannesen (Hamburg), Maximilian Planer (Bernburg), Felix Wimberger (Passau), Johannes Weißenfeld (Herdecke) und Steuermann Martin Sauer (Berlin) ein. Der Weltmeister gestattete dem ersten Verfolger Großbritannien beim Start-Ziel-Sieg in 5:24,91 nur Silber. Geschenkt wurde dem Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes jedoch nichts. „Es war ein gutes und hartes Rennen. Wir konnten uns die ersten 1000 Meter entscheidend vom Feld lösen und diesen Vorsprung sicher ins Ziel bringen. Aber die Briten haben uns alles abverlangt“, berichtete der für die Schweriner RG von 1874/75 startende Rostocker Ocik.

Auch das ,Test-Race‘ tags zuvor ging auf der im Naherholungsgebiet Ada Ciganlija gelegenen Rennstrecke, einem abgetrennten Teil des Flusses Save, in 5:28,57 an die Deutschen vor Großbritannien (5:29,37).