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Kanu-Rennsport Harbrecht bleibt dran

Von Redaktion svz.de | 17.07.2014, 10:00 Uhr

Rostocker startet nach verpasster EM- und WM-Quali bei K IV-Trophy in Spanien. Höhepunkt ist Deutsche Meisterschaft.

Mit gemischten Gefühlen reiste Gordan Harbrecht am Sonntag nach Brandenburg an der Havel. Der Rostocker Rennkanute hatte die Qualifikation für die Heim-EM auf dem Beetzsee verpasst. „Natürlich wäre ich gerne dabei gewesen. Trotzdem wollte ich mich bei den Rennen blicken lassen. Es hat Spaß gemacht. Die Stimmung an der Strecke war super“, bleibt der 28-Jährige positiv gestimmt.

Sein Optimismus ist nicht ganz unbegründet, enttäuschte doch der Kajak-Vierer – eben jenes Boot, in dem Harbrecht ein Platz verwehrt blieb – und schied bei der EM über 1000 m bereits im Halbfinale aus. Dennoch tut der Vorzeige-Athlet gut daran, sich voll auf sich zu konzentrieren und seine nächste Bewährungschance zu nutzen.

Und die wartet am kommenden Wochenende bei der K IV-Trophy im spanischen Valladolid. Bei dem international hochkarätig besetzten Wettkampf startet der neuformierte Vierer des Deutschen Kanu-Verbandes über die nicht-olympische Distanz von fünf Kilometern. „Gefahren wird auf einem Fluss und einem Bergsee jeweils im Massenstart. Das wird spektakulär“, freut sich der Langstrecken-Spezialist auf die Herausforderung.

Dabei erhalten Harbrecht und seine drei Mitstreiter, die ebenfalls nicht für die EM nominiert waren, die Möglichkeit, sich beim Bundestrainer zu empfehlen. „Ich will mich da bestmöglich präsentieren. Grundsätzlich muss ich aber niemanden mehr überzeugen“, gibt sich der Athlet vom Rostocker Kanu Club selbstbewusst.

Weiterer Höhepunkt im WM-Jahr ist für Harbrecht die Deutsche Meisterschaft ab 19. August in Hamburg. Zuvor nimmt er noch an der Surfski-EM in Portugal teil.