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Handball HC Empor fehlt die Entschlossenheit

Von bjar | 07.05.2018, 10:00 Uhr

Rostocker Handballer verlieren zum Saisonabschluss der 3. Liga Nord bei den Handballfreunden Springe mit 24:32

Mit einer 24:32 (10:16)-Pleite bei den Handballfreunden Springe verabschiedete sich der HC Empor Rostock aus der Saison 2017/18 in der 3. Liga Nord. Nach dem perfekten Klassenerhalt fehlte den Gästen die letzte Entschlossenheit. Zu sehr hat die abgelaufene Serie nervlich wie körperlich an den Spielern genagt. Zudem gab HCE-Trainer Till Wiechers in dieser Partie einigen Akteuren aus der zweiten Reihe reichlich Einsatzzeit. So spielten beispielsweise Lasse Goldschmidt 40 bis 45 Minuten oder auch Tim Lehwald über 30 Minuten. „Alle Spieler haben ihren Anteil am Klassenerhalt. Daher wollte ich ihnen auch noch einmal die Chance geben, sich zu zeigen. Und sie haben ihre Sache gut gemacht“, sagte Wiechers.

Sein Team geriet nach einer 1:0-Führung relativ rasch in Rückstand – 1:4 (6.), 6:12 (22.), 10:16 (30.). „In der zweiten Hälfte kamen wir noch einmal bis auf drei Toren heran, doch dann zog Springe endgültig davon“, so Till Wiechers.

Beim 18:21 (40.) waren die Rostocker noch einmal auf Tuchfühlung, doch ein 6:1-Lauf zum 27:19 (46.) sorgte für die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber, die wenig später sogar zwischenzeitlich mit zehn Treffern Vorsprung führten – 31:21 (53.).

Springe: Hoffmann, Wendland – Otto 6, Eichenberger 4, Borgmann 4, Bormann 1, Schüttemeyer 6, Hinz 3/1, Pietak 3, Krok, Pollex 5, Preis

Rostock: L. Mehler, Jöhnck 1 – Lasse Goldschmidt 3, Meuser 2, Iliopoulos, Schramm, D. Mehler, Völzke 2, Haasmann, Mehrkens, Lux 4, Breitenfeldt 7/3, Lehwald 3, J. Porath 2

Siebenmeter: Springe 1/1, Rostock 5/3

Zeitstrafen: je vier Minuten

Schiedsrichter: Hillebrand/Umbescheidt (Unna/Kamen)

Zuschauer: 387

Das sagt der Trainer

Till Wiechers (HC Empor Rostock): Es war schon zu spüren, dass von den Jungs nach dem sicheren Klassenerhalt ein enormer Druck
abgefallen ist. Daher ist es uns auch nicht gelungen, an die 100 Prozent zu kommen. Doch ich bin deswegen nicht enttäuscht, weil die Mannschaft in den entscheidenden vier, fünf Endspielen, die wir zweifellos hatten, ihre Leistung abgerufen hat und diese Partien gewinnen konnte. Von außen kann man auch nur schwer einschätzen, was diese extrem junge Truppe allen Widrigkeiten zum Trotz in dieser Saison geleistet hat.