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Triathlon Michael Raelert verzichtet auf WM

Von Redaktion svz.de | 30.08.2018, 20:45 Uhr

„Meine Form ist nicht dazu geeignet, diese Herausforderung anzugehen“

Schweren Herzens hat sich Triathlet Michael Raelert (TG triZack) dazu entschlossen, am Sonntag nicht bei der Weltmeisterschaft im Ironman 70.3 in Südafrika an den Start zu gehen. „Ich habe mich auf das Rennen in Port Elizabeth gefreut, aber meine Form ist noch nicht dazu geeignet, diese Herausforderung anzugehen“, sagt der Rostocker.

Beim Ironman Hamburg hatte Michael Raelert Ende Juli Probleme mit einer Wadenverhärtung, die sein Training in den Wochen danach deutlich einschränkte. „Dennoch wollte ich um meinen dritten Weltmeister-Titel kämpfen.“ So bewältigte der seit Mittwoch 38-Jährige zuletzt ein ambitioniertes Trainingsprogramm. „Ich musste mir aber eingestehen, dass ich noch nicht die Form habe, die nötig ist, um meinen eigenen Ansprüchen bei einer WM zu genügen. Dafür müsste ich gerade läuferisch weiter sein, als ich es derzeit bin“, erklärt Michael Raelert.

Am vergangenen Wochenende absolvierte er in Hamburg zwei abschließende Testwettkämpfe, nach denen er feststellte: „Meine Verfassung ist in Ordnung, aber von der Form, die ich gerne zur WM mitgenommen hätte, bin ich zu weit entfernt.“

An seiner Planung, am 9. September beim Strandräuber Ironman 70.3 Rügen starten zu wollen, hält Michael Raelert fest. Zu Andreas Raelert (42) äußert sich der dritte Bruder, der als Manager fungierende Sven-Peter Raelert: „Er trainiert mittlerweile ,vorsichtig‘. Die Oberschenkelfraktur ist noch nicht voll ausgeheilt. Deshalb kann noch kein Wiedereinstieg geplant werden.“