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NNN-Sportlerwahl Ein Trio hat sich etwas abgesetzt

Von Peter Richter | 20.01.2019, 15:58 Uhr

Doch es ist nichts entschieden – die Abstimmung läuft noch vier Wochen

Sie lief etwas schleppend an, die Umfrage der Norddeutschen Neuesten Nachrichten nach den populärsten Sportler(inne)n 2018 aus Rostock und Umgebung, dem Verbreitungsgebiet unserer Zeitung. Inzwischen haben sich die gerunzelten Stirnen in der Redaktion jedoch geglättet, ist die NNN-Sportlerwahl wieder zu jener Massenbewegung geworden, als die wir sie aus den Vorjahren gewohnt sind.

Wenn wir jetzt eine kleine Zwischenbilanz ziehen, müssen wir feststellen, dass einige der großen Favoriten sich schwer tun, (wieder) auf das Podest zu kommen. Unser Tipp: Werbung in eigener Sache ist statthaft und keineswegs anrüchig, also los! Zeit ist genug, knapp vier Wochen läuft die Umfrage noch.

Schon etwas vom „Feld“ absetzen konnten sich Judo-Legende Manfred Sinnhöfer, Ruderin Marie-Louise Dräger und Judoka Annika Würfel. Das ist allerdings eine Momentaufnahme. Die Erfahrung sagt uns, dass hier noch lange nicht das letzte Wort gesprochen sein muss.

„Bei den Frauen macht klar Marie-Louise Dräger das Rennen. Im weiblichen Nachwuchs ist Annika Würfel, die ja auch mal bei uns im PSV war, meine Favoritin. Ein anderer Nachwuchssportler, der Moritz Langer von den Ringern, bekommt ebenfalls meine Stimme.“
Manfred Sinnhöfer (Judo-Legende vom PSV Rostock)

Am spannendsten geht es an der „Tabellenspitze“ bei den Mannschaften zu. Hier liegen zwischen dem Führenden und dem Dritten nur 46 Stimmen. Das ist verhältnismäßig ein Klacks. Und dicht dahinter lauern schon die Verfolger! Die Fußballer des FC Hansa übrigens, im Vorjahr immerhin Dritter, gehören – mit großem Erstaunen haben wir es registriert – diesmal eher zu den „Abstiegskandidaten“. Bis jetzt.

Ganz anders Louis Hüpenbecker. Der beim PSV Rostock ausgebildete Judoka ist in der Kategorie Nachwuchs männlich gut unterwegs. Was deshalb etwas Besonderes ist, weil der 13-Jährige, der mit dem UJKC Potsdam Deutscher Mannschafts-Meister wurde, nicht auf unserer Vorschlagsliste steht.

Chancenreich im Rennen sind auch die Wasserspringer in „ihren“ vier Kategorien. Sie bekamen Zuspruch selbst aus Mainz, Wiesbaden, ja, sogar Kopenhagen!

Ansonsten dürfen wir vermelden, dass niemand von den 70 Gelisteten der NNN-Sportlerwahl leer ausgehen wird – jeder von ihnen hat bereits Stimmen erhalten.