Ein Angebot des medienhaus nord

2. Fußball-Bundesliga Per Flug zu drei Punkten

Von GERI | 24.03.2014, 23:57 Uhr

Der FC Hansa reist Dienstag mit dem Flieger zum Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten 1. FC Saarbrücken

Dienstagabend ab 19 Uhr gibt es keine Ausreden für die Kicker des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken, der zweitschwächsten Rückrunden-Truppe (sechs Punkte in elf Spielen), muss ein Sieg her und der Abwärtstrend gestoppt werden. Ohne die übliche Bus-Tortur von knapp 850 Kilometern bei der Anreise können die Ostseestädter im Grunde locker und ohne müde Beine im altehrwürdigen Ludwigspark-Stadion (1953 eröffnet) auflaufen. Denn erstmals werden die Norddeutschen per Charterflieger anreisen, heben Dienstagvormittag um 10 Uhr von Rostock-Laage aus ab und sollen bereits um 23.40 Uhr – hoffentlich mit drei Punkten im Gepäck – wieder aus dem Saarland zurückkehren.

An Bord der Germania-Maschine ST 2424 wird auch Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer sitzen, der am Montag wegen Problemen mit dem kleinen Zeh die Abschlusseinheit vorzeitig beenden musste. „Es macht ja keinen Sinn, wenn er sich hier im Training quält. Daher habe ich ihn reingeschickt“, sagte Hansa-Coach Andreas Bergmann.


Ruprecht ersetzt gesperrten Weidlich

Ersetzen müssen die Rostocker allerdings Denis-Danso Weidlich, der wegen einer Gelb-Sperre fehlt. „Beim Blick in den Kader dürfte eigentlich jedem klar sein, wie wir das lösen werden“, so der Cheftrainer. Steven Ruprecht wird somit an der Seite von Pelzer in der Innenverteidigung auflaufen.

Teamkollege Halil Savran rechnet mit „richtig harter Arbeit. Saarbrücken wird um jeden Grashalm kämpfen. Da wird sich zeigen, ob wir im Zweikampf robust und männlich genug sind, um dagegen zu halten. Sie werden uns im körperlichen und kämpferischen Bereich alles abverlangen. Aber unsere Situation kann man ja ein bisschen mit deren vergleichen. Wir haben zuletzt auch nur wenig Punkte geholt, und nimmt man die vergangenen fünf, sechs Spiele für sich, stehen wir wahrscheinlich auch ganz unten mit drin.“