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Fußball-Verbandsliga RFC dreht nach 0:1 richtig auf

Von OKRA | 03.03.2014, 10:02 Uhr

Rostocker bezwingen Mecklenburg Schwerin 5:2 / Pastow muss nach 0:3 zittern / FSV Bentwisch chancenlos

Von den Partien am 16. Spieltag der Fußball-Verbandsliga:

Der RFC steckte den frühen Rückstand (19.) gut weg, drehte durch einen Dreierpack von Thomas Ehlert (25., 33., 44.) sowie Tony-Glen Siegmund (26.) die Partie. Auch das 2:4 (58.), dem ein fragwürdiger Elfmeterpfiff vorausging, brachte den RFC nicht aus dem Konzept. Als ein Schweriner verletzt am Boden lag, schalteten deren Mitspieler gänzlich ab. Dies nutzte Neuzugang Daniel dos Santos zum 5:2 (88.).
Jan Kistenmacher (Trainer RFC): „Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat meine Vorgaben voll umgesetzt. Eine geschlossene Teamleistung, bei der auch unsere Neuzugänge trafen.“
Rostocker FC: Brencic – Bockholt, Meschter, Haase, Kirschnik, Wießmann (82. Wullwage), Henning (65. Kambs), Siegmund, Ehlert, Schleese (59. dos Santos), Rosenkranz

SG Roggendorf – SV Pastow 2:3 (0:2)

Die Gäste kamen beim Schlusslicht mit einem blauen Auge davon. Selbst eine 3:0-Führung verlieh ihnen bis zu 70. Minute keine Sicherheit. Mit Wiederanstoß überraschte Toni Holland per Schuss vom Mittelkreis SVP-Keeper Gordon Krüger (1:3). Danach witterten die Roggendorfer, die robust und mit langen Bällen agierten, Morgenluft und kamen zum 2:3 (81.). Am Ende rettete Pastow den Sieg über die Zeit.
Andreas Seering (Trainer Pastow): „Auf dem holprigen Rasen war kein vernünftiges Spiel möglich. Dennoch dürfen wir uns nach dem 3:0 nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen. Ein schwacher Auftritt, wobei am Ende nur die Punkte zählen.“
SV Pastow: Krüger – Ch. Seering (81. Dorn), Ernst, St. Seering, Sievert, Hapke, Stroteich, Brzezinski, Gritzan, Weinkauf (65. Patzenhauer), Waterstraat (65. Hickstein)

Der FSV hielt gegen den Tabellenführer gut mit. Erst ein grober Schnitzer in der Defensive führte zum 0:1 (23.). Bis zur Pause bewahrte Keeper Florian Kirsch mit einer Glanztat seine Elf vor einem höheren Rückstand. Die Gastgeber hielten auch im zweiten Abschnitt dagegen, besaßen aber keine Chancen. Das 0:2 (73.) resultierte aus einem verunglückten Rückpass, den Torjäger Tobias Täge dankend verwertete.
Enrico Neitzel (Coach FSV): „Kämpferisch haben wir gegengehalten. Nach vorne fehlte uns allerdings jegliche Durchschlagskraft. Am Ende kosteten uns zwei individuelle Fehler das Remis. Die Punkte müssen wir aber gegen andere Teams holen.“
FSV Bentwisch: Kirsch – Arnold, Körting, Kaminski, Truong Cong (58. Möller), Leutert, Johl (58. Müller), Schröpfer (76. Vogt), Vu Minh, Lüth, Schindel

Sievershäger SV – MSV Pampow 1:2 (1:1)

Die Gastgeber erwischten den besseren Start. Nach einem Angriff über rechts passte Tom Wilke zum langen Pfosten, wo Benjamin Brandt zum 1:0 verwandelte (3.). Die Führung verlieh dem SSV jedoch keine Sicherheit. Pampow gewann im Mittelfeld die Oberhand und glich durch den Japaner Kita aus (11.). Auf der anderen Seite verpassten Markus Thoms (Kopfball) und Johannes Grahl (68./Freistoß an Latte) die Führung. Bis dahin hatten die Sievershäger die Kontrolle zurückerlangt. Um so überraschender fiel Pampows Siegtreffer durch Tino Witkowski, der in der Nachspielzeit aus gut 20 Metern kurios traf: Der Ball flog von der Lattenunterkante auf die Torlinie und von da hinein.
Jens Hillringhaus (Trainer SSV): „Pampow war in der ersten Halbzeit stärker, wir in der zweiten. Insofern wäre ein 1:1 gerecht gewesen, zumal das 2:1 zehn Sekunden vor Abpfiff fiel. Damit hatte der MSV das Glück, das wir im Hinspiel hatten (2:0).“
Sievershäger SV: Lange – Wilke, Rönsch, Brandt, Franke, Maletzke, Pohanka, Thoms, Ebeling, Schulz (58. Azanguim Kemijo), Grahl