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Ringen Rostocker Trio kämpft bei EM in Skopje

Von bjar | 15.05.2018, 09:51 Uhr

Angelina Purschke, Rebekka March vom SV Warnemünde sowie Moritz Langer (PSV Rostock) ab Mittwoch im Einsatz

Angelina Purschke und Rebekka March (beide SV Warnemünde) sowie Moritz Langer (PSV Rostock) sind die Vertreter von Mecklenburg-Vorpommern bei den Kadetten-Europameisterschaften ab Mittwoch in Skopje (Mazedonien).

Ursprünglich hätten die EM in Kiew (Ukraine) stattfinden sollen und wären längst über die Bühne gegangen, doch ergab sich die Notwendigkeit, sie kurzfristig auf politisch neutralen Boden und einen späteren Termin zu verlegen.

Angie gewinnt das „Stechen“ ganz klar Während sich die 15-jährige Rebekka, Deutsche Meisterin in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm, bereits im Februar qualifizierte, musste Angelina (16) in ein „Stechen“ mit ihrer nationalen Widersacherin Sophie Seimetz (KSV Köllerbach). Der Entscheidungskampf in der Kategorie bis 49 kg fand kürzlich im Rahmen eines Auswahl-Trainingslagers in Frankfurt (Oder) statt. Angie, die im März Deutsche Meisterin bei den älteren Juniorinnen geworden war (53 kg), ließ der Saarländerin keine Chance und schulterte sie kurz vor Schluss nach einem Achselwurf.

Zu den EM-Zielen seiner beiden „Zöglinge“ sagt ihr Heimtrainer Benno Gallinat: „Bei beiden ist es mit der Aufregung ganz schlimm. Wenn sie die Nerven behalten, haben sie auf jeden Fall das Zeug dazu, um eine Medaille mitzuringen. Das wäre auch bei Angies Zwillingsschwester Josie der Fall gewesen (Josefine Purschke nahm 2017 sowohl an den EM in Sarajevo als auch den WM in Athen teil – d. Red.), doch hat sie
leider krankheitsbedingt das dritte und letzte Pflichtturnier in Wolfurt (Österreich) und damit auch die Europameisterschaften verpasst.“

Sehr stolz ist man beim PSV auf seinen 2001 geborenen Deutschen Freistil-Meister Moritz Langer (48 kg). „Es ist ein riesiger Erfolg, dass er seinen Heimatverein und die Hansestadt Rostock in Mazedonien vertritt. Alles, was Moritz nun eventuell noch erreicht, ist für uns eine Zugabe – und sein Lohn für viele Jahre hartes Training und Entbehrungen, die er auf sich genommen hat“, so Coach Lars Abrutat und Abteilungsleiter Martin Buhz vom PSV.