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Rudern Schade: Vierter, Fünfter, Vierter

Von Redaktion svz.de | 30.07.2018, 05:00 Uhr

Bei den U23-Weltmeisterschaften in Poznan verfehlen die Boote mit MV-Beteiligung jeweils knapp eine Medaille

Zum Abschluss der U23-Weltmeisterschaften im Rudern auf dem Maltasee im polnischen Poznan gab es am Sonntag aus MV-Sicht für die beiden Achter die Plätze fünf und vier.

Das Boot mit Schlagfrau Carolin Dold (Greifswalder RC Hilda 1892) und Christin Stöhner (SV Energie Berlin/studiert in Rostock Medizin) war bis zum Schluss voll in den Kampf um Bronze involviert. Nach 500 Metern, also einem Viertel der Strecke, war das Team von Olympiastützpunkt-MV-Trainer René Burmeister Dritter, nach der Hälfte der Distanz Vierter. Letztlich setzte sich Kanada vor den Niederlanden durch, es folgten die USA (6:08:04 Minuten), Großbritannien (6:08:23) und das deutsche Boot (6:08:94). „Das beste Rennen, was wir gefahren sind, nur die ersten fünf Schläge waren nicht wie gewollt, und das waren die, die uns die Medaille gekostet haben“, so Caro Dold traurig.

Bei den Männern siegte der favorisierte Achter der USA vor den zeitgleichen Briten und Rumänen (5:24,03). Die Deutschen mit dem in Rostock wohnhaften, für den Stralsunder RC startenden Benjamin Leibelt waren die ganze Zeit Vierter (5:27,05). „Wir lieferten ein gutes Rennen ab, und die Zeit war auch sehr schnell. Wir hatten eine sehr starke Konkurrenz und haben uns gut gegen diese gewehrt und alles gegeben. Auch wenn es nicht für eine Medaille gereicht hat, können wir stolz auf das Rennen und die WM zurückblicken mit Aussicht aufs nächste Jahr, wo wir alle noch mal härter arbeiten werden, um uns dann eine Medaille zu ergattern“, fasste Benny Leibelt zusammen.

Knapp an Edelmetall vorbei fuhr bereits am Sonnabend auch das Boot „Men’s Coxed Four“ mit dem Rostocker Max John. In 6:26,39 belegte es hinter den USA, Neuseeland und Italien (6:25,26) Rang vier.

„Etwas ärgerlich diese undankbare Platzierung, aber wir sind dennoch nicht unzufrieden“, resümierte der 21-Jährige vom Olympischen Ruder-Club. „Das war ein starkes, spannendes Rennen. Wir haben bis zum Ende gekämpft und unsere bisher beste Leistung abgegeben.“

Simon Klüter (Mannheimer RV Amicitia von 1876/ORC, studiert ebenfalls an der hiesigen Uni Medizin) war als Ersatzmann im Leichtgewichts-Skullbereich der fünfte MV-Teilnehmer an den U23-WM 2018.