Ein Angebot des medienhaus nord

Para-Schwimmen Schmidtke holt Silber

Von Redaktion svz.de | 16.08.2018, 20:45 Uhr

Para-EM: Rostockerinnen Labudda und Rösler schwimmen Bestzeiten

Die deutschen Para-Schwimmer sind bei den Europameisterschaften im National Aquatic Centre von Dublin nicht aufzuhalten. Nach dem dritten Wettkampftag heißt die Bilanz: vier Gold-, zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen.

Der aus Schwerin stammende Torben Schmidtke (Potsdam) erkämpfte in seiner neuen, mit schnelleren und weniger beeinträchtigten Aktiven besetzten Startklasse SB 7 über 100 Meter Brust in 1:27,00 Minuten trotz achtwöchiger Zwangspause auf Platz zwei. „Ich habe auf den letzten Metern alles aus meinem Körper herausgeholt und bin jetzt happy. Silber – das hätte ich zuvor nie im Leben gedacht“, sagte der 29-Jährige stolz.

Ihr zweites Gold holte Elena Krawzow (Berlin) auf den 50 Meter Freistil der S 12 mit Bestzeit von 27,94 Sekunden zeitgleich mit der Paralympics-Siegerin 2016 Hannah Russell (Großbritannien).

Ebenfalls im Finalfeld befand sich hier die erst 15-jährige Neele Labudda vom Hanse-Schwimmverein Rostock. „Neele konnte mit Position sechs voll überzeugen. Sie verbesserte ihre Bestzeit von 32,31 auf 31,75“, so ihr vor Ort weilender Coach André Wilde.

Katherina Rösler stellte über 100 Meter Brust der SB 7 als Sechste mit 1:52,74 Minuten erneut einen Hausrekord auf. „Es flutscht so richtig bei mir“, sagte die 16-Jährige Rostockerin zu ihrer um 3,58 Sekunden verbesserten Zeit. Die in Greifswald geborene Cottbuserin Verena Schott holte in der SB 5 über 100 Meter Brust (1:44,66) ihre zweite Bronzemedaille.