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2. Basketball-Bundesliga ProA Seawolves sind auswärts weiter eine Macht

Von Andre Gericke | 25.11.2018, 13:28 Uhr

Rostocker gewinnen Aufsteigerduell bei den Artland Dragons mit 90:78

Auswärts sind die Rostock Seawolves derzeit einfach nicht zu schlagen. Im fünften Spiel in fremder Halle feierte der Neuling der 2. Basketball-Bundesliga ProA am Sonnabend einen 90:78 (18:24, 33:16, 19:25, 20:13)-Erfolg bei Mitaufsteiger Artland Dragons. Neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung war vor allem die Dreierquote von 48 Prozent ausschlaggebend für den Erfolg. Zwölf von 25 Versuchen aus der Distanz fanden den Weg in den gegnerischen Korb. "Wir haben wirklich einen guten Job gemacht. Wir standen zusammen und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, auch bei den Läufen von Artland", sagt Seewolf Tony Hicks, der mit 21 Punkten Top-Scorer seines Teams war.

Vor 1900 Zuschauern bestimmten zunächst die Gastgeber das Geschehen. Nach dem 6:14 und einer Auszeit vom Rostocker Coach Milan Skobalj lief es zwar etwas besser, dennoch hieß es nach dem ersten Durchgang 18:24 aus Sicht der Seawolves. Im zweiten Abschnitt liefen die Gäste heiß. Sie starteten mit einem 16:2-Lauf, verwandelten sieben Dreier und zogen in Führung. Doch nach der Pause antwortete Artland, ehe zwei Distanzwürfe von Kapitän Jordan Talbert, im Spiel mit perfekter Quote von vier Treffern bei vier Dreierversuchen, und ein weiterer von Yannick Anzuluni zum 70:65 nach dem dritten Viertel sorgten. Auch im vierten Durchgang blieb es eng, doch die Verteidigung der Wölfe, die nur 13 Zähler zuließen, hielt. "Unsere Verteidigung hat das Spiel entschieden, vor allem im Schlussviertel. Wir haben die Werfer der Artland Dragons gut aus dem Spiel genommen. Ich bin zufrieden, dass meine Spieler die defensiven Vorgaben umgesetzt haben, die wir unter der Woche trainiert haben", sagt Milan Skobalj.

Am Sonntag, 2. Dezember, steht das siebente Heimspiel gegen die PS Karlsruhe Lions an. Dann soll endlich der zweite Heimsieg her. "Ich habe wirklich keine Erklärung für die Heim- und Auswärtsdiskrepanz. Wir müssen uns einfach auf das fokussieren, was wir kontrollieren können, und das sind unsere Leistung, die Zusammengehörigkeit und Energie. Da ist es ganz egal, wo wir spielen. Gelingt uns das, werden wir uns selbst in die Position bringen, viele Spiele zu gewinnen. Wir sollten unsere momentane Heimschwäche aber auch nicht zu sehr in den Vordergrund stellen und thematisieren, sondern vielmehr mit der richtigen Art und Weise spielen, und zwar jedes Mal, wenn wir das Feld betreten", erklärt Tony Hicks.