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Basektball Seawolves trennen sich von Ralf Rehberger

Von geri | 08.05.2018, 08:00 Uhr

Der auslaufende Vertrag des Cheftrainers des künftigen Zweitligisten wird nicht verlängert. Nachfolger wird morgen präsentiert

Paukenschlag bei den Rostock Seawolves: Der Vertrag von Aufstiegstrainer Ralf Rehberger wird nicht verlängert. Der 50-Jährige übernahm den Club im Dezember 2016 in einer schwierigen Lage und führte ihn in dieser Saison in die 2. Basketball-Bundesliga ProA. „Ich möchte mich im Namen des gesamten Vereins aufrichtig für Ralfs geleistete Arbeit bedanken. Er kam in einer schwierigen Situation zu uns und krönte unsere Arbeit mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ProA. Seine Arbeit in Rostock war zu jedem Zeitpunkt vorbildlich und hat zur Professionalisierung des gesamten Vereins beigetragen. Trotz dieser Verdienste haben wir uns gegen die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages entschieden. Diese Entscheidung ist uns menschlich außerordentlich schwer gefallen“, erklärt Seawolves-Manager Jens Hakanowitz.

„Es hat sich für uns jedoch die Möglichkeit ergeben, dass wir meinen absoluten Wunschkandidaten für die Position des Cheftrainers der ProA-Mannschaft 2018/19 verpflichten konnten“, führte der 38-jährige ehemalige Spieler der Seawolves als Hauptgrund für das Aus von Rehberger an. Der Neue soll morgen präsentiert werden.

Rehberger ist natürlich enttäuscht, dass es für ihn in Rostock nicht weitergeht, bedankt sich allerdings für die tolle Zeit. „Ich danke Andreas Barthel, meinem Co-Trainer, für seinen Input und seine Loyalität, dem kompletten medizinischen Stab sowie den Mitarbeitern im Office für ihren Einsatz und das großartige Miteinander, meinen Spielern für eine ehrliche und erfolgreiche Zusammenarbeit, dem Vorstand für seine Unterstützung und natürlich den unglaublichen Fans. Ich habe von Herzen gerne hier gearbeitet und hätte mir eine weitere Zusammenarbeit mehr als nur vorstellen können. Danke, Rostock“, so Ralf Rehberger.