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2. Basketball-Bundesliga ProB Seawolves wollen das Meister-Banner

Von geri | 05.05.2018, 10:00 Uhr

Rostocker am Sonnabend um 19 Uhr im Final-Rückspiel in Elchingen gefordert

Sonnabend ab 19 Uhr gilt es für die Rostock Seawolves in Elchingen: Im zweiten Finalspiel um die Krone in der 2. Basketball-Bundesliga ProB wollen die Ostseestädter ihren knappen Vorsprung vom 94:93-Erfolg in Rostock verteidigen und sich das Meister-Banner 2018 sichern. „Es treffen die zwei besten Teams aufeinander. Das wird noch einmal ein hartes Spiel. Wenn wir aber mit genau der gleichen Einstellung in die Partie gehen, wie wir es bisher in den Play-offs gemacht haben, dann werden wir uns das Ding holen“, sagt Bill Borekambi.

Der 25-jährige Power Forward ist wohl der beste sechste Mann der Liga, wenn man sich die Zahlen ansieht, die er regelmäßig als Einwechselspieler auflegt. In den Play-offs gelangen ihm im Schnitt pro Spiel 15,0 Punkte und 6,6 Rebounds. „Ich probiere einfach meine Stärken auszuspielen und dem Team zu helfen, wenn ich aufs Feld komme. So, wie das eigentlich jeder macht. Es fühlt sich einfach sehr gut an momentan“, so der 1,98-Meter-Mann.

Einfach wird es für die Rostocker allerdings nicht, sich die Krone zu sichern, denn saisonübergreifend sind die Scanplus Baskets in der heimischen Brühlhalle – Fassungsvermögen 1400 Zuschauer, rund 1000 Basketball-Fans werden heute erwartet – seit 23 Partien unbesiegt. Doch die Seawolves haben einige Experten in ihren Reihen, die wissen, wie es in Elchingen geht. So legten Kapitän Jordan Talbert und Bill Borekambi im Dezember 2016 zusammen 38 Punkte und 15 Rebounds zum 76:72-Erfolg ihres Ex-Teams Karlsruhe in Elchingen auf. Und Aufbauspieler Brandon Lockhart kennt die Spielstätte wie seine Westentasche, war der US-Amerikaner doch in der Vorsaison für die Scanplus Baskets aktiv. „Ein Punkt ist ein knappes Polster. Wir müssen noch einmal einen Sieg reinholen, aber das ist ja immer unser Ziel“, sagt Borekambi, der auf den tollen Mannschaftsgeist setzt: „Wir sind ein echtes Team. Das ist einer unserer großen Schlüssel zum Erfolg – und vor allem, dass an jedem Tag immer ein anderer überragend agiert und das Team trägt.“

Der gebürtige Berliner wird wohl auch im kommenden Jahr in der Rostocker Stadthalle auflaufen. „Es gibt eine Option, die finalen Gespräche werden erst nach der Saison passieren. Es gefällt mir sehr in Rostock und es spricht nicht viel dagegen“, so Borekambi.