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Ringen Sie kämpft wie eine Maschine

Von bjar | 02.07.2018, 10:25 Uhr

… solange sie an sich glaubt: Rebekka March fliegt zu den WM in Zagreb. Trainer Benno Gallinat traut ihr ein hammerstarkes Turnier zu

Ringerin Rebekka March vom SV Warnemünde hat die Chance, sich bei den Weltmeisterschaften ihrer Altersklasse in Zagreb ihre Saison zu veredeln. Im bisherigen Verlauf trumpfte sie nach Platz fünf bei den EM in Skopje bei den Deutschen Meisterschaften daheim in der neuen Sporthalle des Ostseebades eindrucksvoll auf, entschied ihre Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm für sich, indem sie alle ihre vier Kämpfe mit Schultersiegen beendete. Auch das Finale gegen die nationale Titelträgerin bei den älteren Juniorinnen, die Hessin Anna Iuliani.

National außerhalb jeder Diskussion, ist der 15-Jährigen auch bei den WM durchaus einiges zuzutrauen. Ihr Heim-Trainer Benno Gallinat: „So konstant wie bei diesen Deutschen Meisterschaften habe ich sie noch nie gesehen – und so locker; sie hat ja selbst kurz vorm Finale noch Selfies gemacht. Und auch wenn sie mit Jahrgang 2003 die Jüngste ist, auf 2001 geborene Gegnerinnen trifft, muss es ihr Ziel sein, wieder unter die ersten Fünf zu kommen. Japan, die USA und Indien sind im Kadettenbereich starke Nationen, doch mit ein bisschen Losglück glaube ich daran, dass Rebekka ein hammerstarkes Turnier ringen wird. Denn wenn die richtige Bekks auf die Matte geht, haben es alle Gegnerinnen schwer. Anders als bei der EM, wo sie als eine der Favoritinnen galt, hat sie jetzt nicht den Druck.“ Und Gallinat ergänzt: „Wenn es bei ihr vom Kopf her nicht stimmt, ist sie nicht zu gebrauchen. Ich denke aber, es stimmt gerade. Wenn Bekks an sich glaubt, ist sie eine Maschine, ein absoluter Wettkämpfer.“

Am Dienstag fliegt Rebekka March von Berlin über Frankfurt am Main nach Zagreb. Donnerstag greift sie ins Geschehen ein.