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Basketball Slavchev geht mit einem Sieg

Von mabo | 03.05.2018, 12:00 Uhr

Der 27-Jährige verlässt die Seawolves, will aber vorher noch den Titel holen

Für einen Wolf der Rostocker Basketballer war der 94:93-Sieg im ersten Finalspiel um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga ProB über die ScanPlus Baskets Elchingen ein ganz besonderes Spiel. Denn Ivo Slavchev lief das letzte Mal in der Stadthalle auf. „Der Abschied war sehr emotional für mich. Vor ausverkauftem Haus, vor 4500 Fans zu spielen, das ist unbeschreiblich“, sagte der 27-jährige Bulgare nach dem Spiel.

Nach fünf Jahren im Trikot der Rostock Seawolves geht er nun aus beruflichen Gründen nach Berlin. Während seiner Zeit in der Hansestadt hat er alle Aufstiege der Basketballer mitgemacht – von der Regionalliga bis hin nun in die 2. Bundesliga ProA. „Man ist unglaublich stolz, auf das, was hier aufgebaut wurde. Wenn ich nur an die Anfänge vor 200 Leuten in der Ospa-Arena zurückdenke…“

Mittlerweile wächst das Projekt Basketball in Rostock stetig. „Die Mannschaft, die Verantwortlichen machen eine super Arbeit. Wenn die Leute zu uns kommen, sehen sie, dass das ein Familien-Event ist. Das passt“, urteilt Slavchev. Beim Heimerfolg durfte er noch einmal für 5:20 Minuten in der Stadthalle aufspielen – verpasste es nur knapp, Punkte zu erzielen. „Ich freue mich für ihn, dass er auf dem Feld und damit am Sieg beteiligt war. Er verlässt Rostock jetzt mit einem Sieg und einem guten Gefühl. Er war immer ein wichtiger Faktor in allen Seawolves-Teams. Es ist immer schade, wenn ein Spieler einen Verein verlässt“, so sein Coach Ralf Rehberger.

Slavchev ist zuversichtlich für das Rückspiel im bayrischen Elchingen: „Wir brauchen nur noch einen Sieg oder ein Unentschieden, damit wir den Titel hierher holen.“ Erst danach muss er sich wirklich von der Hansestadt verabschieden. „Ich bin wirklich traurig, Rostock zu verlassen. Ich will eigentlich gar nicht gehen. Aber ich freue mich auch darauf, etwas Neues anzufangen.“ Und er verspricht:„Ich werde auf jeden Fall in der kommenden Saison für ein ProA-Spiel zurückkommen.“