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Segeln Wir sind für alles gewappnet

Von bjar | 23.08.2018, 10:33 Uhr

ASVW kämpft auf dem Wannsee gegen den Abstieg

Von Freitag bis Sonntag geht auf dem Berliner Wannsee die vierte von sechs Runden der 1. Bundesliga über die Bühne, und dem Akademischen Segelverein Warnemünde steht das Wasser sozusagen bis zum Kinn: Zwar wurde sowohl zum Auftakt in Friedrichshafen (Bodensee/14.) als auch in Tutzing (Starnberger See/9.) und Travemünde (Ostsee/ 14.) ein Nichtabstiegsplatz belegt, doch in der Summe reicht es für den Aufsteiger momentan nur zu Rang 15 im Achtzehner-Feld. Und damit steht er unter dem Strich.

Davon lassen sie sich beim ASVW aber nicht kirre machen. „Wir haben gut trainiert, sind gut eingestellt und schicken ein hochmotiviertes Team an den Start, in dem Johanna Meier nach ihren Erfolgen u. a. in der Women’s Champions League (führte ihre Crew im Juli im Rahmen der Kieler Woche zum dritten Platz – d. Red.) erstmalig in der 1. Bundesliga steuert.“ Ihr zur Seite stehen Heinrich Hoder, Hauke Sponholz und Benjamin Franke.

„Wir sind diesmal ein sehr junges Team. Wir wollen in dieser Konstellation erst mal in der 1. Bundesliga ankommen und dann gucken, was drin ist. Wir sind hochmotiviert, wollen bestmöglich abschneiden, vor allem, wenn es geht, keinen Abstiegsplatz fahren, auch wenn das schwierig wird“, blickt die 22-Jährige, die bereits in Friedrichshafen und Travemünde als Taktikerin mit an Bord war, voraus.

Die Großwetterlage verheißt nichts Besonderes, es ist auch nicht übermäßig viel Wind auf dem Wannsee zu erwarten: Angesagt sind für den Freitag sieben bis zehn Knoten, sprich drei bis vier Windstärken – das ist allenfalls eine schwache Brise. Kein Problem für Johanna Meier & Co.: „Wir sind für alles gewappnet.“

Weiter geht es nach diesem Wochenende vom 14. bis 16. September in Kiel (Ostsee), bevor zum Abschluss Hamburg (Außenalster) der Gastgeber ist.