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Volleyball Zwei Niederlagen für Warnemünde

Von mabo | 16.01.2018, 11:30 Uhr

Zweitliga-Volleyballer verlieren gegen Moerser SC und VCO Berlin

Enttäuschung bei den Volleyballern des SV Warnemünde: Den Doppelspieltag in der 2. Bundesliga Nord beenden die Mannen von Trainer Christian Hinze mit null Punkten – und belegen nun mit weiterhin sieben Zählern den 12. Tabellenplatz – und damit ersten Abstiegsrang.

Zunächst setzte es eine 0:3 (18:25, 20:25, 20:25)-Niederlage vor 400 Zuschauern in der Ospa-Arena gegen den Moerser SC am Sonnabend. „Moers war in diesem Spiel einfach abgezockter. Wir haben uns vor allem am Anfang die Zähne an deren Block ausgebissen“, erklärt der SVW-Coach. Nach einer Auszeit wurde dann nicht nur die Verteidigung der Hausherren besser, sondern auch das Angriffsspiel. „Leider fanden die Gäste immer eine Antwort auf unsere Ideen, so wurde es dann schwer. Dennoch war es ein richtig gutes Spiel von uns, weshalb ich auch nicht unzufrieden bin“, so Hinze. In dieser Partie gab Ludwig Nagel sein Debüt als neuer Mittelblocker im Trikot des SVW. „Er hat das Potenzial, mit seinen Fähigkeiten eine Verstärkung zu sein. Jetzt muss er erst einmal noch trainieren.“

Gestern Nachmittag unterlagen die Hansestädter dann beim Tabellenzweiten VCO Berlin mit 1:3 (19:25, 25:22, 25:27, 15:25). Die Gäste von der Ostseeküste boten den Berlinern einen erbitterten Kampf. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns. Kurz vor dem Ende des zweiten Satzes haben wir alles rausgehauen und überraschend gewonnen“, schwärmt Hinze von dem Auftritt seiner Mannschaft. Noch besser wurde es im dritten Durchgang – nach einem zwischenzeitlichen 14:20 aus Sicht der Hansestädter, stand es plötzlich 22:22. „Wir hatten dann sogar beim 24:22 Sätzbälle. Es ist natürlich ärgerlich, dass wir einen nicht gemacht haben und uns so einen wichtigen Punkt für den Klassenerhalt nicht sichern konnten.“

Besonders bitter für den SVW: Im vierten Satz gegen den VCO ist Diagonalspieler Efrain Förster, der sich nach einer Schulterverletzung zurück kämpfte, umgeknickt und musste gestern noch in einem Berliner Krankenhaus untersucht werden. „Er wird wohl länger ausfallen. Das ist nicht gut. Efrain hatte sich gerade zurückgekämpft und sollte zum Ende der Saison noch mal eine Waffe für uns sein. Das müssen wir nun erst einmal alle aus den Köpfen kriegen“, so Trainer Hinze.

SVW gegen Moers: Schille, Strübing, Günther, Liefke, Kowalkowski, Mehlberg, Nagel, Ernst, Jagusch, Rode

SVW gegen VCO: Schille, Strübing, Günther, Liefke, Kowalkowski, Mehlberg, Nagel, Ernst, Förster, Rode