SSC-Volleyball : Eine Demonstration der Stärke

<p>Ganz wie zu Hause: Kapitän Jennifer Geerties (vorn) und ihre SSC-Kolleginnen Luna Carocci und Sabrina Krause (dahinter) klatschen nach dem Sieg mit den Schweriner Fans ab. </p>
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Ganz wie zu Hause: Kapitän Jennifer Geerties (vorn) und ihre SSC-Kolleginnen Luna Carocci und Sabrina Krause (dahinter) klatschen nach dem Sieg mit den Schweriner Fans ab.

SSC-Volleyballerinnen gewinnen erstes Duell im Playoff-Halbfinale der Bundesliga beim Dresdner SC deutlich mit 3:0 (25, 11, 16)

nnn.de von
03. April 2018, 20:37 Uhr

Am Ende war selbst SSC-Kapitän Jennifer Geerties einigermaßen  sprachlos. „Ich weiß nicht so richtig, was ich sagen soll. Mit einem 3:0 habe ich gar nicht gerechnet“, sagte die Nationalspielerin heute Abend, unmittelbar nachdem ihr SSC-Sechser das erste Halbfinalspiel der Meisterschafts-Playoffs beim Dresdner SC eindrucksvoll mit 2725, 25:11, 25:16 für sich  entschieden hatte.

„Felix, rück die Schale raus“, hatte der DSC-Fanblock per  Spruchband Gästetrainer Felix Koslowski aufgefordert. Doch dessen SSC-Sechser fand in der Partie jede Menge  Argumente, warum der Meistermacher das  mal schön bleibenlassen sollte.

Mit druckvollen  Aufschlägen schob der deutsche Meister dem gefürchteten schnellen Dresdner Spiel über die Mittelblockerinnen flugs einen wirksamen Riegel vor. Zudem wurde der SSC seinerseits  im Angriff vornehmlich über Topscorerin Louisa Lippmann (17 Punkte), Beta Dumancic (11) und die zur besten Schwerinerin erwählten Greta Szakmáry (10) gefährlich. Oft sogar dann noch,  wenn die weitestgehend sicher stehende eigene Annahme den Ball mal nicht so lehrbuchreif nach vorn brachte.

Nur in den  ersten zwei Minuten der Partie, als ihr Team 4:1 führte,  durften die DSC-Fans ihr erwähntes Spruchband mit Überzeugung hochhalten. Dann aber machten die Gäste Nägel mit Köpfen. In keiner einzigen der insgesamt sechs technischen Auszeiten des Dreisatz-Spieles lag der SSC zurück. Und nur im ersten Satz musste gezittert werden.

Unnötigerweise, denn eigentlich musste der Meister den Durchgang  bei eigener Führung von 20:13 nur noch herunterspielen. Doch im sicheren Gefühl des Sieges schlichen sich Fehler ein. Der DSC pirschte sich Punkt um Punkt heran und hatte beim 24:24 Gleichstand erzielt. Doch als Beta Dumancic beim dritten Satzball einen Hinterfeldangriff von Dresdens Topscorerin Piia Korhonen (11 Punkte) blockte, hatte mit dem 27:25 das Zittern ein Ende.

Das gleich für den ganzen Abend. Fortan spielte der SSC wie aus einem Guss, führte den DSC im zweiten Satz mit 25:11 regelrecht vor. Und auch im dritten Satz ließ sich der Meister nach einem knappen 12:11-Zwischenstand im dritten Satz nicht mehr übrrumpeln und brachte das Spiel mit einem Ass von Denise Hanke zum 25:16 mit dem ersten Spielball sicher nach Hause.

Apropos nach Hause: Wenn der am Sonnabend ab 18.30 Uhr in der heimischen Palmberg-Arena noch einmal eine solche Leistung folgen lässt, dann dürfte das Finale im zweiten Spiel bereits gebucht sein.

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