SSC-Volleyball : Gala-Auftritt mit Holper-Start

<p>So sehen Sieger aus:  Die SSC-Mädels im kollektiven Jubel nach ihrem letztlich sicheren 3:0-Erfolg im Viertelfinale des DVV-Pokals bei den Roten Raben Vilsbiburg. </p>
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So sehen Sieger aus:  Die SSC-Mädels im kollektiven Jubel nach ihrem letztlich sicheren 3:0-Erfolg im Viertelfinale des DVV-Pokals bei den Roten Raben Vilsbiburg.

Volleyball-Meister SSC Palmberg Schwerin hat sich im Pokal-Viertelfinale bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 3:0 durchgesetzt. Das Team von Trainer Koslowski ist in dieser Saison damit weiter ungeschlagen. Im Halbfinale geht es zum Dresdner SC.

nnn.de von
26. November 2017, 20:02 Uhr

Die Reise des deutschen Meisters SSC Palmberg Schwerin im DVV-Pokal der Frauen geht weiter. Und sie wird im wahrsten Sinne des Wortes eine Reise bleiben. Denn nach dem heutigen 3:0 (25, 16, 19) nach 73 Spielminuten im Viertelfinale bei den Roten Raben Vilsbiburg hat die schon am Abend zuvor vorgenommene Auslosung klargestellt, dass es für die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski auch in dieser Saison nichts wird mit dem ersten Pokal-Heimspiel seit November 2013. Im Halbfinale muss der SSC  am 20. Dezember zum Dresdner SC reisen. Und das Finale findet am 4. März 2018 an neutralem Ort in Mannheim  statt.

Der angestrebte Weg in die Mannheimer SAP-Arena  schien am Abend für den SSC aber  zunächst mit ganz groben Steinen gepflastert zu sein. Wohl nur kühnste Optimisten hätten vier Minuten vor Schluss des ersten Durchgangs noch auf eine 1:0-Satzführung des SSC gewettet. Beim Stande von 19:23 hatte Trainer Koslowski kurzzeitig ohne Zuspielerin agieren lassen. Prompt plumpste der Ball nach der Annahme in Ermangelung einer Anspielstation zum 19:24 mitten ins eigene Feld.  Fünf Satzbälle für Vilsbiburg – was sollte da wohl noch passieren?

Aus Sicht des SSC ’ne Menge! „Lauren Barfield hatte da die richtigen Worte gefunden, hat gesagt: ,So geht   das jetzt nicht weiter.‘ Sie machte dann auch zwei, drei Kill-Blocks hintereinander. Das hat uns den  Aufschwung gebracht“, schilderte Louisa Lippmann die entscheidende Phase.

Denn statt der letztlich sechs Vilsbiburger Satzbälle – den sechsten gab es beim Stande von 25:24 für die Gastgeberinnen – brachte der erste SSC-Satzball durch einen von Marie Schölzel und Jelena Oluic gemeinsam gestellten Block den Zähler zum 27:25 und zum Satzgewinn.

„Wenn man den ersten Satz so gewinnt, sind natürlich alle happy. Das war ein Schlüsselsatz“, befand auch Felix Koslowski, der fortan einen  recht entspannten Abend  verlebte. Kein einziges Mal mehr brauchte er in den beiden folgenden Sätzen mittels einer Auszeit ins Spiel einzugreifen. Nur noch ganze dreimal geriet seine Mannschaft kurz ins Hintertreffen – jeweils zum 0:1 sowie im zweiten Satz zum 1:2.

Und noch eine wichtige Erkenntnis durften der 33-Jährige und sein Trainerstab aus dem tiefsten Bayern mit nach Hause nehmen: Ihr Plan von der gegenseitigen Ersetzbarkeit greift schon wieder.

Sollte eine Spielerin verletzt ausfallen oder  auch nur einen gebrauchten Tag erwischen, springt halt eine andere in die Bresche. So wie heute Jelena Oluic. Die Serbin übernahm ab Ende des ersten Satzes  auf Außen für die diesmal indisponierte Ungarin Greta  Szakmáry. Und mit zehn Zählern avancierte sie hinter der SSC-Topscorerin vom Dienst Louisa Lippmann (16) sogar noch zur zweitbesten  Punktesammlerin. 

DVV-Pokal Frauen, Viertelfinale:

Rote Raben Vilsbiburg - SSC Palmberg Schwerin 0:3 (-25, -16, -19)

SSC: Geerties, Barfield, Lippmann, Szakmáry, Schölzel, Hanke – Carocci; Bettendorf, Alanko, Oluic.

SR: Fortu/Till (Stuttgart/München). Z.: 870. Spieldauer: 73 Min. (29, 21, 23). Zwischenstände, 1. Satz: 8:6, 16:14, 21:15; 2. Satz: 6:8, 11:16, 13:21; 3. Satz: 2:8, 11:16, 15:21.

Weiter spielten im Viertelfinale: Dresdner SC - SC Potsdam  3:1;  VC Wiesbaden - VfB Suhl 3:1;  USC Münster - Allianz MTV Stuttgart  1:3.

Halbfinale (20. Dezember): Dresden - Schwerin, Stuttgart -  Wiesbaden.

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