SSC-Volleyball : „Gleich einen Sieg vorlegen“

Nicht nur nebenbei: Bei der gestrigen Pressekonferenz wurden Denise Hanke (2.v.r.) für 250 und Jennifer Geerties (2.v.l.) für 100 Spiele im SSC-Dress geehrt. Umrahmt wird das Duo von Trainer Felix Koslowski (l.) und SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard.
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Nicht nur nebenbei: Bei der gestrigen Pressekonferenz wurden Denise Hanke (2.v.r.) für 250 und Jennifer Geerties (2.v.l.) für 100 Spiele im SSC-Dress geehrt. Umrahmt wird das Duo von Trainer Felix Koslowski (l.) und SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard.

Die SSC-Volleyballerinnen sind zuversichtlich vor ihrem Gastspiel in Stuttgart zum Start der Meisterschaftsfinalserie.

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20. April 2018, 12:00 Uhr

Der Adrenalinspiegel steigt bei den SSC-Volleyballerinnen von Tag zu Tag. Nach zwei spielfreien und trainingsreichen Wochen wird es Zeit, dass es losgeht mit der Finalserie um die deutsche Meisterschaft gegen Allianz MTV Stuttgart. Morgen um 19.30 Uhr steigt in der Schwaben-Metropole endlich der Auftakt zur „best of five“-Serie.

„Wir freuen uns, dass wir wie im Vorjahr bis zum letzten Spiel der Saison dabei sind“, sagte Trainer Felix Koslowski auf der gestrigen SSC-Pressekonferenz zum Bundesliga-Finale und ergänzte: „Am Ende ist es das Finale geworden, das alle erwartet und erhofft hatten: Das Duell der beiden stärksten deutschen Mannschaften. Unser Ziel dabei ist genau das, was unsere Fans zuletzt auf einem Transparent in der Halle zeigten: ,Die Schale bleibt hier!‘“

Darin weiß sich der Coach mit seinen Spielerinnen einig. „Wir wollen die Finalserie genießen. Und wir werden schon am Sonnabend in Stuttgart Vollgas geben, um mit unserer ,Gelben Wand‘ im Rücken einen ersten Sieg vorzulegen“, betonte Zuspielerin Denise Hanke mit Blick auf die in drei Kleinbussen anreisenden treuesten der treuen SSC-Fans.

In den Augen von Kapitän Jennifer Geerties ist zumindest in einer Hinsicht das Schlimmste der Playoffs bereits überstanden. „Vor dem Halbfinale gegen Dresden waren die Nervosität und auch der Druck größer“, schätzte sie ein. „Jetzt ist der Bann gebrochen und die Vorfreude auf die Finalspiele ist riesig.“

Dabei geht niemand im Lager des SSC von einem ähnlichen Durchmarsch aus, wie ihn der SSC im Viertelfinale gegen Münster und im Halbfinale gegen Dresden hingelegt hat. Da war bekanntlich mit jeweils zwei Siegen der Einzug in die nächste Runde schnellstmöglich durchgekämpft.

„Beide Teams kennen sich sehr gut, haben in dieser Saison bereits dreimal gegeneinander gespielt“, sagt Felix Koslowski. Dass seine Mädels, die alle fit und gesund die zweiwöchige Vorbereitung gemeistert haben, diese drei Vergleiche gewannen, will der Coach nicht zu hoch hängen. „Das gibt ein gewisses Selbstvertrauen. Aber mit der Finalserie hat es nicht so viel zu tun.“

Dort werde es darauf ankommen, auf den Punkt genau da zu sein sowie ebenso mutig und aggressiv wie gegen Dresden zu agieren. „Das A und O wird sein, dass unsere Aufschläge wieder so gefährlich sind und wir auch in der Feldverteidigung mit Block/Abwehr ebenso effektiv agieren wie gegen Dresden“, so der Trainer.

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