Volleyball SSC : Souverän ins Viertelfinale

Beim Seitenwechsel nach dem gewonnenen zweiten Satz war den Schwerinerinnen die Erleichterung anzusehen.
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Beim Seitenwechsel nach dem gewonnenen zweiten Satz war den Schwerinerinnen die Erleichterung anzusehen.

Volleyballerinnen des SSC Palmberg stehen nach 3:1 in Yuzhny in der nächsten Runde des CEV-Pokals

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06. Februar 2018, 19:57 Uhr

Die diesjährige Reise der SSC-Volleyballerinnen durch Europa geht mindestens noch eine Runde weiter. Mit 3:1 (-22, 13, 18, 18) gewann die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski gestern Abend vor rund 700 Zuschauern (unter ihnen vier aus dem SSC-Fanclub „Gelbe Wand“) im „Sportkomplex Olymp“ von Yuzhny auch das Rückspiel gegen den ukrainischen Serienmeister Khimik Yuzhny. Damit zog der deutsche Meister in der Addition beider Spiele – das Hinspiel in der Palmberg-Arena ging bekanntlich klar mit 3:0 an den SSC – souverän ins Viertelfinale des CEV-Cups ein.

„Wir sind noch nicht durch“, hatte SSC-Trainer Felix Koslowski im Vorfeld der Partie gewarnt und gefordert: „Wir müssen so gut sein wie im Hinspiel, vielleicht sogar noch ein bisschen besser.“

Davon war man zu Beginn jedoch ein ganzes Stück entfernt. Der SSC begann nervös, leistete sich viele Eigenfehler. Die Angreiferinnen kamen nicht wie gewohnt zum Zuge und das Punktesammeln oblag in der Hauptsache den Mittelblockerinnen Lauren Barfield und Beta Dumancic, deren jeweils sechs Punkte aber nicht reichten, um den Satz zu „ziehen“. Mit 25:22 ging der an Yuzhny.

Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt komplett. Louisa Lippmann fügte ihren zwei Punkten aus dem ersten Satz zehn (!) hinzu und in ihrem Sog kamen nun auch Greta Szakmary und Jennifer Geerties viel besser in Fahrt. Zudem wurde jetzt im Aufschlag auch wieder mehr Yuzhnys Nummer 1, Kateryna Dudnyk, gesucht, die schon im Hinspiel Annahmeschwächen offenbart hatte. Nach 22 Minuten setzte Lauren Barfield den Schlusspunkt zum 25:13.

Auch im dritten Satz war der SSC tonangebend. Spannend wurde es nur, als der Schiedsrichter nach der 15:8-Führung zwei Blockberührungen in Folge bei Yuzhny übersah und zudem noch eine Annahme misslang. Doch der SSC ließ blieb ruhig, und diesmal war es Greta Szakmary, deren Angriff den Satz zum 25:18 entschied.

Mit diesem Satzgewinn durfte der SSC bereits sein Weiterkommen feiern. Das taten die Protagonistinnen schon neben dem Feld. Darauf agierten mit Martenne Bettendorf, Sabrina Krause, Kaisa Alanko, Jelena Oluic und Marie Schölzel gleich fünf Neue ebenso konzentriert. Sie brachten den vierten Satz mit 25:18 und damit das Spiel mit 3:1 nach Hause.

In zwei Wochen geht es für die Schwerinerinnen schon weiter im Viertelfinale des CEV-Cups. Dort haben sie allerdings ein ganz dickes Brett zu bohren. Nach Lage der Dinge trifft der SSC – zunächst auswärts – auf Pomi Casalmaggiore. Der Italien-Vertreter, heute Abend nach dem klaren 3:0-Hinspielsieg in Ungarn Topfavorit im Rückspiel gegen Linamar Bekescsaba, gewann 2016 die Champions League.

Khimik Yuzhny - SSC Palmberg Schwerin 1:3 (22, -13, -18, -18).SSC: Hanke, Geerties, Barfield, Lippmann, Szakmary, Dumancic – Carocci; Oluic, Bettendorf, Alanko, Schölzel Krause. SR: Cevik/Constantinides (Tur/Zyp). Z.: 700. Spieldauer: 97 (29, 22, 24, 22) Min. Zwischenstände, 1. Satz: 8:6, 16:15, 21:16; 2. Satz: 6:8, 8:16, 10:21; 3. Satz: 4:8, 11:16, 14:21; 4. Satz: 2:8, 8:16, 14:21.

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