Volleyball : SSC: „In Aachen ist es für jeden schwer“

Den hohen Block der Ladies in Black Aachen zu überwinden, war schon im Hinspiel nicht leicht. Hier schafft es Louisa Lippmann statt mit Gewalt mit Augenmaß.
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Den hohen Block der Ladies in Black Aachen zu überwinden, war schon im Hinspiel nicht leicht. Hier schafft es Louisa Lippmann statt mit Gewalt mit Augenmaß.

SSC mit Respekt und Optimismus zum Auswärtsspiel

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19. Januar 2018, 12:00 Uhr

Am heutigen Vormittag wird noch einmal zu Hause trainiert. Danach macht sich der SSC-Tross über hoffentlich freie Straßen auf den Weg nach Aachen zum äußerst wichtigen und sicherlich nicht minder spannenden Bundesliga-Auswärtsspiel morgen Abend um 18 Uhr bei den Ladies in Black. „Respekt haben wir vor jedem Gegner, aber gegenüber Aachen ist er besonders angebracht“, betont SSC-Trainer Felix Koslowski nicht zuletzt eingedenk des harten Stücks Arbeit beim 3:0 (27, 26, 18) der Hinrunde in der Palmberg-Arena.

Zwar haben die Ladies von Trainerin Saskia van Hintum gerade erst am Mittwochabend in heimischer Halle mit 1:3 gegen Vizemeister Allianz MTV Stuttgart verloren, „aber das war insgesamt ein sehr gutes Spiel, in dem Aachen nur knapp den Tiebreak verpasst hat. 16:10 und auch noch 23:20 lagen sie im vierten Satz vorn und haben den dann doch noch hauchdünn mit 25:27 abgegeben“, berichtete der SSC-Coach als aufmerksamer Livestream-Beobachter der Partie.

Überhaupt spiele Aachen, das das zweite Jahr in nahezu gleicher Besetzung antritt, in der Liga eine sehr gute Rolle. „Ihr 0:3 vor einer Woche in Vilsbiburg fällt etwas aus dem Raster. In der Hinrunde hatten sie ganze drei Spiele verloren: gegen Dresden, gegen Stuttgart und gegen uns –die beiden letzteren auswärts“, zählt der 33-Jährige auf.

Und in Aachen sei es für jeden Gegner schwer. „Nicht nur mit der sehr engen Halle, in der die Fans absolut Stimmung machen für ihre Mannschaft, musst du erst einmal klarkommen. Auch Aachens Mannschaft ist gut. Und vor allem groß: Im Mittelblock misst keine unter 1,90 m, auch von den Angreiferinnen kaum eine. Selbst Zuspielerin Britt Bongaerts hat mit 1,86 noch Gardemaß.“

Dennoch setzt der Meistertrainer natürlich voll auf Sieg. Dazu müsse seine Mannschaft nur genau das rekapitulieren, was sie in den jüngsten beiden Partien – im EC-Rückspiel in Le Cannet und im Bundesligaspiel beim VCO Berlin – auszeichnete. Es gehe darum, aggressiv aufzuschlagen, sicher in der Annahme zu stehen, variabel und hoch anzugreifen sowie aufmerksam und ebenfalls hoch im Block zu stehen. „Dann sollte für uns auch in Aachen alles drin sein“, ist sich Felix Koslowski sicher.

Das wäre mit Blick auf die Tabelle wichtig. Derzeit liegt der Meister an dritter Stelle, mit 28 Punkten aus 12 Spielen knapp hinter Stuttgart (31/12). Ganz vorn hat der Dresdner SC (35/13) aktuell einen leichten Vorsprung auf die beiden Top-Konkurrenten herausgearbeitet.


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